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Landschaftspark Duisburg-Nord, © Petra Grünendahl
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Duisburg am Rhein … – … Betrachtungen
Wir wünschen unseren Lesern frohe, gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Veröffentlicht unter Duisburg
Verschlagwortet mit Frohe Weihnachten, Merry Christmans
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Stolpersteinverlegung in Duisburg: Familie Jülich an der Köhnenstraße
Wo sie einst zuhause waren
Von Petra Grünendahl

Martin Zensen spricht bei der Verlegung der Stolpersteine für Familie Jülich vor dem Haus Köhnenstraße 6. Foto: Petra Grünendahl.
„Meiner unvergessenen Vaterstadt, der ich eine glückliche Jugendzeit verdanke“

Gunter Demnig verlegte Stolpersteine für Familie Jülich vor dem Haus Köhnenstraße 6. Foto: Petra Grünendahl.

Gunter Demnig verlegte Stolpersteine für Familie Jülich vor dem Haus Köhnenstraße 6. Foto: Petra Grünendahl.
1895 in Ruhrort geboren und dort aufgewachsen, studierte Walter Jülich Medizin in Heidelberg, Gießen und Hamburg, wo er dann auch an einem Krankenhaus arbeitete. Im Ersten Weltkrieg war er als Frontkämpfer in der Schlacht von Verdun verwundet und mit mehreren Ehrenzeichen (Eisernes Kreuz, Verwundetenabzeichen, diverse weitere Kriegsauszeichnungen) ausgezeichnet worden. 1925 ließ er sich in Duisburg nieder, seine erste Praxis eröffnete er am Kuhlenwall. 1930 erfolgte der Umzug ins neue Haus an der Köhnenstraße. Nach seiner Verhaftung am 10. November 1938 (Kristallnacht) kam er zunächst ins Konzentrationslager Dachau, von wo man ihn aber wegen seiner beabsichtigten Auswanderung in die USA einen Monat später wieder entließ. Ihre Söhne hatten die Jülichs im Frühjahr 1939 zu Verwandten nach Belgien geschickt, sie selber folgten im Juli. Erst im Dezember 1939 kamen die ersehnten Papiere zur Ausreise nach Amerika, wo sie sich auf Long Island, New York, niederließen.

Gunter Demnig verlegte Stolpersteine für Familie Jülich vor dem Haus Köhnenstraße 6. Foto: Petra Grünendahl.
Die „Geschichte der Duisburger Juden“ ist übrigens eine interessante Lektüre für alle, die sich für unsere Stadtgeschichte interessieren. Im Druck ist es leider nicht mehr, aber dafür in der Stadtbibliothek zu entleihen – oder antiquarisch zu erwerben. Das Exemplar von „My Human Zoo“ im Stadtarchiv (dieses Buch ist eigentlich nirgends mehr zu haben!) trägt übrigens die handschriftliche Widmung des Autors: „Meiner unvergessenen Vaterstadt, der ich eine glückliche Jugendzeit verdanke.“
© 2017 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Petra Grünendahl (6), privat (2)
Veröffentlicht unter Duisburg, Panorama
Verschlagwortet mit Dr. Walter Jülich, Gedenken, Gunter Demnig, Homberg-Hochheide, Johanna und Karl Gerson, Judenverfolgung, Jugendring Duisburg, Köhnenstraße 6, Kristallnacht, Mahnung, Martha Jülich, Nationalsozialismus, Otto Juelich, proDuisburg, Stolpersteine
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Polizeichor Duisburg begeisterte beim Weihnachtskonzert in der Mercatorhalle
Mit weihnachtlichen Klängen von Mozart, Beethoven, Donizetti und Bob Geldorf in den dritten Advent
Von Petra Grünendahl

Der 14-jährige Saxophonist Lewin Losemann beim Weihnachtskonzert 2017 vom Polizeichor Duisburg 1928 e. V. Foto: Petra Grünendahl.
Ein Adventswochenende früher hatte in diesem Jahr der Polizeichor Duisburg 1928 e. V. zu seinen Weihnachtskonzerten eingeladen: Traditionell unterstützt wird der Männerchor vom Frauenchor der Polizei Duisburg 1983 e. V., von Solisten – Sopran Francesca Caligaris und Tenor José Manuel Montero sind beide auch nicht zum ersten Mal dabei – und dem Orchester Oberhausen. Für die Zusammenstellung des Programms und die musikalische Gesamtleitung zeichnete Musikdirektor Axel Quast verantwortlich. Die musikalische Leitung des Weihnachtskonzerts oblag Sebastian M. Ostmeyer, Chorleiter des Damenchors, da Axel Quast terminlich verhindert war.
„Warum in die Ferne schweifen?“, fragte Horst Fiedler, Vorsitzender des Polizeichorsm bei der Ankündigung des Überraschungsgastes. Hier begeisterte die Zuschauer ein Duisburger Talent, der erst 14-jährige Saxophonist Lewin Losemann, mit einem Solostück und einem weiteren in Orchesterbegleitung. Seine Ausbildung erhielt Losemann an der Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg (MKS). Verschiedene Talentwettbewerbe hat er schon für sich entscheiden können und Förderpreise gewonnen. In einem großartigen Finale verabschiedeten sich die Chöre, Sänger und Musiker ganz traditionell mit „Jerusalem“ und dem Bass-Solisten aus eigenen Reihen, Klaus Hermann, mit „Feliz Navidad“ und „Stille Nacht“, bei denen das Publikum mitklatschte und dann zum Abschluss auch mitsang.
Der Polizeichor Duisburg 1928 e. V.

Die Solisten Francesca Caligaris und José Manuel Montero beim Weihnachtskonzert 2017 vom Polizeichor Duisburg 1928 e. V. Foto: Petra Grünendahl.

Klaus Hermann, Solo-Bass aus eigenen Reihen, beim Weihnachtskonzert 2017 vom Polizeichor Duisburg 1928 e. V. Foto: Petra Grünendahl.
Interessierte können einfach mal vorbeikommen.
Weitere Informationen über den Polizeichor Duisburg 1928 e. V. findet man hier …
Die Idee zu einem Frauenchor kam von Ehefrauen der Polizeichor-Sänger, die ebenfalls Freude am Singen hatten. Schließlich hatten sich 26 von ihnen 1992 zum gemeinsamen Gesang zusammen getan und nach einem Jahr „Probetraining“ selber einen Verein gegründet. Der Frauenchor der Polizei Duisburg 1983 e. V. wurde als erster Frauenchor in den Chorverband der Deutschen Polizei aufgenommen. Im Juni 2015 hat Sebastian M. Ostmeyer die musikalische Leitung des Frauenchors übernommen: Aus den Händen seines Vorgängers Musikdirektor Axel Quast, der seitdem nur noch den Männerchor leitet.
Im kommenden Jahr finden die Weihnachtskonzerte des Polizeichors Duisburg wieder am vierten Adventswochenende statt: am Samstag, 22. Dezember 2018, um 17.30 Uhr sowie am Sonntag, 23. Dezember 2018, um 14.30 und 19 Uhr.
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
Veröffentlicht unter Duisburg, Kultur
Verschlagwortet mit Axel Quast, Bass Klaus Hermann, Francesca Caligaris, Frauenchor der Polizei Duisburg 1983 e. V., José Manuel Montero, Lewin Losemann Saxophon, Polizeichor Duisburg 1928 e. V., Sebastian M. Ostmeyer, Weihnachtskonzert
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Deutsche Oper am Rhein: Gaetano Donizettis „Maria Stuarda“ feierte umjubelte Premiere im Theater Duisburg
Kampf um Macht und Liebe:
Konfrontation zweier großartiger Protagonistinnen
Von Petra Grünendahl

Olesya Golovneva (Maria Stuarda), HINTEN: Mary Elizabeth Williams (Elisabetta I.). Foto: Monika Rittershaus.

Olesya Golovneva (Maria Stuarda), HINTEN: Mary Elizabeth Williams (Elisabetta I.). Foto: Monika Rittershaus.

Laimonas Pautienius (Lord Guglielmo Cecil), Mary Elizabeth Williams (Elisabetta I.), Gianluca Terranova
(Roberto, Graf von Leicester), Olesya Golovneva (Maria Stuarda), Giovanni Furlanetto (Giorgio Talbot), Maria
Boiko (Anna Kennedy). Foto: Monika Rittershaus.
Viel Szeneapplaus für hervorragende Akteure

Laimonas Pautienius (Lord Guglielmo Cecil), Mary Elizabeth Williams (Elisabetta I.), Kinderstatisterie, IM
HINTERGRUND: Olesya Golovneva (Maria Stuarda), Gianluca Terranova (Roberto, Graf von Leicester). Foto:
Monika Rittershaus.
Ein kleiner Vorgeschmack:
Weitere Termine im Theater Duisburg:

Olesya Golovneva (Maria Stuarda), Ensemble, Chor der Deutschen Oper am Rhein. Foto: Monika Rittershaus.
Sa | 23. Dezember 2017 | 19:30 Uhr,
Do | 28. Dezember 2017 | 19:30 Uhr,
Fr | 5. Januar 2018 | 19:30 Uhr,
Do | 11. Januar 2018 | 19:30 Uhr,
So | 14. Dezember 2018 | 15 Uhr,
Mi | 30. Mai 2018 | 19:30 Uhr,
Fr | 8. Juni 2018 | 19:30 Uhr und
Sa | 16. Juni 2018 | 19:30 Uhr.
Eintrittskarten gibt es in der gemeinsamen Theaterkasse von Theater Duisburg und Deutscher Oper am Rhein im ehemaligen Restaurant „Theaterkeller“. Der Eingang befindet sich auf der rechten Seite des Theaters gegenüber vom Duisburger Hof (Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10 – 18.30 Uhr, Sa 10 bis 18 Uhr). Karten bestellen kann man auch per Telefon 0203 / 283-62100, Fax 0203 / 283-62210 oder eMail karten@theater-duisburg.de. Die Theaterkasse am Eingang öffnet 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Eine halbe Stunde vor Beginn gibt es eine Einführung im Opernfoyer, die einen kurzen Überblick in die Oper, ihre Handlung und ihre Entstehung gibt. Tickets kosten zwischen 18,10 und 62,80 Euro. Möglichkeiten für Ermäßigungen bei den Ticketpreisen findet man auf den Webseiten der Deutschen Oper am Rhein bei den Buchungen aufgeführt.
© 2017 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Monika Rittershaus
Veröffentlicht unter Duisburg, Kultur
Verschlagwortet mit Chor der Deutschen Oper am Rhein, Deutsche Oper am Rhein, Duisburg, Duisburger Philharmoniker, Eva Krämer, Gerhard Michalski, Gianluca Terranova, Giovanni Furlanetto, Guy Joosten, Laimonas Pautienius, Lukas Beikircher, Maria Boiko, Mary Elisabeth Williams, Olesya Golovneva, Rheinoper, Roel Van Berckelaer, Stefan Bolliger, Theater Duisburg
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Marketing-Club Duisburg-Niederrhein: Hermann Kewitz stellte proDuisburg vor
Erster Fanclub der Stadt macht auch Marketing –
nach innen wie nach außen
Von Petra Grünendahl

Hermann Kewitz, Vorsitzender von proDuisburg, stellte die Aktivitäten der bürgerschaftlichen Vereinigung beim Marketing-Club Duisburg-Niederrhein vor. Foto: Petra Grünendahl.
Zum letzten Mitglieder-Treffen des Jahres hatte der Marketing-Club Duisburg-Niederrhein Hermann Kewitz eingeladen, von den vielfältigen Aktivitäten der bürgerschaftlichen Vereinigung zu erzählen. 1910 als Verkehrsverein e. V. gegründet, nannte er sich 2000 in proDuisburg e. V. um. Ursprüngliche eher touristische Zielsetzungen des Vereins sind längst von der Stadt übernommen. Das Brücken schlagen zwischen den Bürgern und der Stadt, zwischen unterschiedlichsten Bereichen wie Kultur, Sport oder Wirtschaft ist nach wie vor ein Anliegen. Zu den vielfältigen Projekten, die proDuisburg in den vergangenen Jahren angeleiert hat, zählt ein heimatkundliches Schulbuch, durch das Schüler vierter Grundschulklassen Wissen über ihre Heimatstadt vermittelt werden konnte. Ein weiteres Beispiel ist der Spendentauermarsch nach der Loveparade. Mit Hilfe von Spenden und Kooperationspartnern wurde an der Karl-Lehr-Straße ein Mahnmal für die Opfer errichtet, welches der Künstler Gerhard Losemann gestaltet hatte. Die Aktion setzte nicht nur in Duisburg Zeichen, sondern kommunizierte auch nach außen.
proDuisburg: Heimatpflege als Vereinszweck in der Satzung verankert

Publikationen und Projekte von proDuisburg: Den Kalender für 2018 mit Fotos von Friedhelm Krischer (rechts im Bild) gibt es im lokalen Buchhandel. Foto: Petra Grünendahl.
Als ProNRW und ProDeutschland aufkamen, stellte dies die bürgerschaftliche Gemeinschaft vor besondere Herausforderungen: „Von diesem rechten Gedankengut sind wir weit entfernt“, so Kewitz. „Wir mussten in der Folge halt häufiger erklären, was wir machen“, konnte er dem Umstand aber auch etwas Gutes abgewinnen. In die rechte Ecke stellen ließ sich der Verein nicht – und seinen Namen änderte er auch nicht. Und als sich die rechte Ratsfraktion in ProDuisburg umbenennen wollte, habe man dies mit rechtlichen Mitteln verhindern können, berichtete Kewitz. Öffentlichkeit schafft der proDuisburg-Vorsitzende sonst lieber mit den Projekten des Vereins für Duisburg und der Kaisermünzenpreis-Verleihung.
Infos unter www.produisburg.de/index.php/home.html
Der Marketing-Club Duisburg-Niederrhein

© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
Veröffentlicht unter Duisburg, Wirtschaft
Verschlagwortet mit Hermann Kewitz, Marketing-Club Duisburg-Niederrhein, pro Duisburg e. V.
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Landgericht Duisburg: Loveparade-Prozess startet trotz Verzögerungstaktik der Verteidiger
Man sollte die Erwartungen nicht hoch schrauben:
Ein Kommentar
Von Petra Grünendahl

Landgericht Duisburg Außenstelle CCD Ost (Messe Düsseldorf) beim Loveparade-Strafprozess-Auftakt. Foto: Petra Grünendahl.
Erst mit reichlich Verzögerung konnte Richter Plein den Prozess gegen zehn Angeklagte eröffnen. Ab 15.48 Uhr verlas Oberstaatsanwalt Uwe Mühlhoff die Anklage. ^Die 556-seitige Klageschrift wirft den Angeklagten – sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg als Genehmigungsbehörde, vier Mitarbeiter von Veranstalter Lopavent – gravierende Fehler bei der Planung und Genehmigung der Großveranstaltung vor. Bis zu diesem Zeitpunkt am Nachmittag hatte sich der Gerichtssaal im CCD Ost (Kongresszentrum der Messe Düsseldorf) merklich weiter geleert. Ohnehin hatte sich der Besucherandrang entgegen aller Erwartungen sehr in Grenzen gehalten. Keine fünfzig Zuschauer auf den für die Öffentlichkeit reservierten Plätzen sprachen Bände. Zumal in diesem überschaubaren Kreis von der Verteidigung mögliche Zeugen ausgemacht wurden, von denen auch zwei den Saal verließen. Eine davon war über viele Jahre eine enge Mitarbeiterin von Lopavent-Chef Rainer Schaller. Die Anwälte der Nebenkläger warfen den Verteidigern Verzögerungstaktik vor.
Keine hohen Erwartungen – ein Kommentar

Auch sollte sich jeder klar machen, wie hoch die Messlatte für eine Verurteilung liegt: Das Gericht muss zweifelsfrei davon überzeugt sein, dass ein bestimmter zu Verurteilender mit seiner Handlung entscheidend ursächlich für das Geschehen war, das zum Tod von 21 Menschen und zur Schädigung/Verletzung von mindestens 650 anderen Menschen führte. Und das dürfte sehr schwierig sein. Auch im Prozess zum Brand am Düsseldorfer Flughafen 1996 hatte es trotz Mammut-Verhändlung nie einen Schuldspruch gegeben …
In diesem Zusammenhang verweise ich noch einmal auf frühere Kommentare rund um die rechtliche Aufarbeitung der Loveparade-Katastrophe:
- Loveparade-Strafverfahren – Klage nicht zugelassen: Kommentar
- Loveparade 2010: Anklage löst das Problem nicht – ein Kommentar
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Foto)
Veröffentlicht unter Duisburg, Loveparade, Meinung
Verschlagwortet mit Gerichtsprozess, Kommentar, Landgericht Duisburg, Loveparade 2010, Strafverfahren
2 Kommentare
Essen Motor Show 2017: 50 Years for Drivers and Dreams
Sportliche Fahrzeuge, Tuning, Oldtimer, Design-Studien, Unikate und Motorsport
Von Petra Grünendahl
Tuning, Motor- und Rennsport, Formel 1 und sportliche Serienfahrzeuge sowie Unikate und Kuriositäten stehen im Fokus der Essen Motor Show, aber auch Werkzeug, Tuningteile und Zubehör locken während der zehntätigen Messe die Besucher. Überhaupt kommen Freunde sportlicher, veredelter und individualisierter Fahrzeuge hier auf ihre Kosten. Breiten Raum gewährt man auch Oldtimern (Classic Cars).
Zum Preview Day durften wir einen ersten Blick auf die Essen Motor Show 2017 werfen, die in diesem Jahr zum 50. Mal stattfindet. Den Schwerpunkt des PS-Festivals bilden Tuning, die sportlichen Fahrzeuge, Designstudien, Unikate und Kuriositäten, Oldtimer, Rennwagen und Formel 1. Die Fans zieht hier das Tuning von den großen Tunern ebenso wie private Tuningfahrzeuge sowie das nötige Zubehör und Werkzeuge. Automobilzulieferer der Segmente Reifen (Continental, Hankook, Toyo), Felgen und Fahrwerk runden das Angebot ab.
Skoda zeigt den Yeti-Nachfolger Karoq, weitere überwiegend sportlich gestylte aktuelle Modelle sowie seine Rallye-Boliden und die vollelektrische Studie Vision E. Als weitere Autohersteller zeigen sich Ford, Lada, Peugeot, Porsche Motorsport und Renault Deutschland Motorsport, Shelby und VW Motorsport einem interessierten Publikum, verschiedene Marken sind über regionale Händler hier präsent. Freunde der automobilen Individualisierung (auch „Tuning“ genannt), die Schrauber, Bastler und Sammler finden reichlich „Material“ für ihr Hobby. Automobile Kunstwerke präsentieren rund 160 Besitzer in der tuningXperience mit einer Sondershow in Halle 1Aund einem Teil der Halle 9. Außerdem gibt es unter anderem am Stand von RuhrAutoE weitere Fahrzeuge mit Elektroantrieb, Ladesäulen-Konzepte sowie digitale Smart-City-Geschäftsmodelle.Oldtimer-Fans finden auch (aber nicht nur) sportliche Exemplare sowohl von Händlern als auch private Fahrzeuge überwiegend über Markenclubs, wo sich nicht selten mit den Eigentümern der Fahrzeuge fachsimpeln lässt. Über 500 Aussteller aus 18 Nationen zeigen auf rund 100.000 Quadratmetern Ausstellungsflächen über 1.000 Fahrzeuge.
Impressionen von der Essen Motor Show 2017 Die Essen Motor Show läuft noch bis Sonntag, 10. Dezember 2017. Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr, am Wochenende von 9 bis 18 Uhr. Die Tageskarte kostet 16 Euro (ermäßigt 13 Euro). Ein Nachmittagsticket (ab 15 Uhr) ist für 10 bzw. 8 Euro zu haben, ein Zwei-Tages-Ticket 28 Euro. An Ticket-Specials gibt es das Girls-Day-Ticket (4. Dezember, nur an der Tageskasse) für 6 Euro, das Vater-Sohn-Ticket (am 8. Dezember, nur mit Söhnen unter 18) für 20 Euro sowie das Ticket4You (vier Personen inkl. Parken, nur im Vorverkauf) für 60 Euro. Parken kostet 9 Euro auf den Parkplätzen in unmittelbarer Nähe sowie 7 Euro auf Messeparkplätzen etwas weiter weg (inklusive Shuttle-Service). Kombi-Ticket mit freier Hin- und Rückfahrt (VRR und ÖPNV Deutsche Bahn, 2. Klasse) gibt es ebenfalls nur im Vorverkauf (online für 20,50 Euro bzw. ermäßigt 17,50 Euro, in Bus und Bahn 1 Euro teurer). Die regulären Tagestickets sind im Vorverkauf günstiger. Weitere Ticket-Variationen und Infos gibt es unter www.essen-motorshow.de. Der Ticket-Vorverkauf läuft über den Ticketservice der Messe Essen .
Veröffentlicht unter Auto, Duisburg, Panorama, Region
Verschlagwortet mit Classic Cars, Essen Motor-Show, Formel 1, Kuriositäten, Motorsport, Oldtimer, Rennwagen, Sportwagen, Tuning, Unikate
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Duisburg: Stadtrat verabschiedet Haushalt für 2018
Rat beschließt neuen Zuschnitt der Dezernate –
Suche nach Rechts-, Personal- und Wirtschaftsdezernenten
Von Petra Grünendahl

Oberbürgermeister Sören Link gratusliert seiner neuen Stellvertreterin, Stadtkämmerin und Stadtdirektorin Prof. Dr. Dörte Diemert. Foto: Petra Grünendahl.
Haushalt für 2018
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
Veröffentlicht unter Duisburg, Politik
Verschlagwortet mit Dezernatsverteilung, Dezernatszuschnitt, Haushaltssatzung 2018, Oberbürgermeister Sören Link, Rat der Stadt Duisburg, Ratssitzung, Stadtkämmerin Prof. Dr. Dörte Diemert, Stadtrat, Stadtverwaltung
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Duisburg-Bruckhausen: Matena-Tunnel wird mit 15.000 Tonnen Hüttensand verfüllt

Eine Besonderheit des 1912 gebauten Tunnels war der abknickende Bürgersteig. Dies war durch Stützelement für das Dach erforderlich geworden. Jetzt wird die Röhre mit rund 15.000 Tonnen Hüttensand verfüllt. Foto: tkse.
Straße bekam bis 1912 ein Dach – Schauplatz für berühmte TV-Krimis

Bevor der Matena-Tunnel zum Tunnel wurde, war der Abschnitt eine ganz normale zweispurige Straße. Diese teilte das Betriebsgelände der August Thyssen-Hütte und war die Hauptverbindung zwischen Bruckhausen, dem ehemaligen Stadtteil Alsum und der Anlegestelle am Rhein. Ein Dach bekam die Matenastraße – wie hier auf dem Foto von damals zu sehen ist – im Jahr 1912. Mit der Fertigstellung wurde eine Verbindung der ehemaligen Werkteile Kokerei/Hochofenwerk mit dem Stahlwerk/Walzwerk geschaffen. Foto: thyssenkrupp-Konzernarchiv.
Als Ersatz dient ein Rad- und Wanderweg entlang der Stahlproduktion

Der Matena-Tunnel ist seit 2013 aus Sicherheitsgründen nicht mehr betretbar und wird jetzt verfüllt. Dabei berücksichtigt thyssenkrupp Steel Europe die Belange des Denkmalschutzes. Die Unterführung wird durch die Verfüllung nicht beschädigt und bleibt als Ganzes erhalten. Wegen der historischen Bedeutung des Duisburger Bauwerks wird das zur Kaiser-Wilhelm-Straße gerichtete, verzierte Ost-Portal aufbereitet. Foto: tkse.
Bauarbeiten sollen im kommenden Frühjahr abgeschlossen sein

Der Straßenbelag und die etwa 400 Meter lange Tunnelröhre waren in einem äußerst maroden Zustand. Zeitweise verkehrte hier neben dem Schwerlastverkehr auch eine Straßenbahnlinie. Einem breiteren Publikum wurde der Matena-Tunnel als Schauplatz einiger TV-Krimis mit Götz George bekannt. Foto: tkse.
thyssenkrupp Steel Europe
Veröffentlicht unter Duisburg, Panorama, Wirtschaft
Verschlagwortet mit Duisburg Bruckhausen, Matena-Tunnel, Schimanski, thyssenkrupp Steel Europe AG
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MKM Museum Küppersmühle in Duisburg präsentiert Bernd Koberling
Natur und Landschaften in Abstraktion und Figuration
Von Petra Grünendahl

MKM Museum Küppersmühle in Duisburg zeigt Bernd Koberling 1963-2017 (v. l.): Kurator.Christian Maylcha, Bernd Koberling und Museumsdirektor Walter Smerling stellten die Ausstellung vor Foto: Petra Grünendahl.
Der Künstler in seiner Entwicklung
Die Lehre begleitete seit 1976 sein kreatives Schaffen. Über die Jahrzehnte hielt er Gastprofessuren an Kunsthochschulen und Universitäten in Hamburg, Düsseldorf und Berlin sowie ordentliche Professuren in Hamburg und Berlin. 2012 schließlich folgte die Berufung an die Akademie der Künste in Berlin.
Impressionen …
Ein umfassender Katalog zur Ausstellung mit Textbeiträgen von Demosthenes Davvetas, Kay Heymer und Kurator Christian Malycha ist für 35 Euro als Museumsausgabe an der Museumskasse zu erwerben. Das 264-seitige Werk in deutscher und englischer Sprache enthält 118 Color-Abbildungen und ist im Wienand Verlag, Köln, erschienen (ISBN 978-3-86832-402-0).
Museum Küppersmühle:
Duisburger haben donnerstags freien Eintritt
Die Arbeiten sind bis zum 28. Januar 2018 in den Erdgeschossräumen des Museums zu sehen. Das Museum Küppersmühle findet man im Innenhafen am Philosophenweg 55 (Haupteingang). Mittwochs ist das Museum von 14 bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags bis sonntags sowie feiertags von 11 bis 18 Uhr. Montags und dienstags ist Ruhetag. Der Eintritt kostet nur für die Wechselausstellungen 6 Euro, für das gesamte Haus (inkl. Wechselausstellung) 9 Euro. Ermäßigt sowie bei Gruppen ab 10 Personen zahlt man pro Person 4,50 Euro, Kinder und Schüler über sechs Jahren zahlen 2 Euro. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt, ebenso donnerstags alle Duisburger (gegen Vorlage des Personalausweises). Alle Ausstellungsräume des Museums sind auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Offene Führungen durch die Sammlung sowie durch laufende Ausstellungen gibt es jeden Sonntag um 15 Uhr, aber auch nach Vereinbarung.
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
Veröffentlicht unter Duisburg, Kultur
Verschlagwortet mit Bernd Koberling, Kurator Christian Malycha, MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Walter Smerling
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Verband Duisburger Bürgervereine zeichnete Duisburger für besonderes Engagement mit dem Bürgerehrenwappen aus
Frank Schwarz, Harald Molder und Werner Halverkamps geehrt
Von Petra Grünendahl

Bürgerehrenwappen-Träger Harald Molder, Bürgerreporter beim Lokalkompass, engagierter Erforscher der Lokalgeschichte sowie Gründer und Vorsitzender der Zeitzeugenbörse Duisburg e. V. Foto: Petra Grünendahl.

Mit dem Bürgerehrenwappen zeichnete der Verband Duisburger Bürgervereine 2017 für ihr Engagement für die Stadt Duisburg aus (v. l.): Frank Schwarz (Geschäftsführender Gesellschafter und Inhaber der Frank Schwarz Gastro Group FSGG), Hermann Weßlau (Vorsitzender des Verbandes Duisburger Bürgervereine), Harald Molder (Bürgerreporter beim Lokalkompass, engagierter Erforscher der Lokalgeschichte sowie Gründer und Vorsitzender der Zeitzeugenbörse Duisburg e. V.) und Werner Halverkamps (seit über 15 Jahren erster Vorsitzender des Wanheimerorter Bürgervereins von 1874 e. V.). Foto: Petra Grünendahl.
Frank Schwarz

Bürgerehrenwappen-Träger Frank Schwarz, geschäftsführender Gesellschafter und Inhaber der Frank Schwarz Gastro Group FSGG. Foto: Petra Grünendahl.
Werner Halverkamps

Bürgerehrenwappen-Träger Werner Halverkamps, seit über 15 Jahren erster Vorsitzender des Wanheimerorter Bürgervereins von 1874 e. V. Foto: Petra Grünendahl.

Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten wie in früheren Jahren die Restroom-Singers. Foto: Petra Grünendahl.
© 2017 Petra Grünendahl
(Text und Fotos)
Veröffentlicht unter Duisburg
Verschlagwortet mit Bürgerehrenwappen, Frank Schwarz, FSGG, Harald Molder, Hermann Hövelmann, Manfred Osenger, Sarah Philipp, Verband Duisburger Bürgervereine, Wanheimerorter Bürgerverein von 1874 e. V., Werner Halverkamps, Zeitzeugenbörse Duisburg e. V.
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Heinz Pischke und Dieter Ebels präsentieren Duisburgs „Vielfalt an Rhein und Ruhr“
Stimmungsvolle Aufnahmen von den vielen Gesichtern unserer Stadt
Von Petra Grünendahl

Dieter Ebels und Heinz Pischke: „Duisburg Vielfalt an Rhein und Ruhr“ ist erschienen im Wartberg Verlag.
Der Lifesaver Brunnen der Künstlerin Niki de Saint Phalle auf dem Titelbild signalisiert, wohin die Reise von Fotograf Heinz Pischke und Autor Dieter Ebels geht: Durch eine bunte Stadt, die hier ihre vielen unterschiedlichen Seiten zeigen darf. Die Reise geht mehr oder weniger durch das ganze Stadtgebiet, wobei man natürlich ob der Fülle der Möglichkeiten letztendlich eine Auswahl treffen musste, was an Bildern und Informationen schließlich den Weg ins Buch finden sollte. Die verschiedenen Perspektiven der Fotos schließt nicht nur Aufnahmen auf Augenhöhe oder aus höheren Gebäuden ein, sondern auch Luftbilder, die faszinierende Überblicke bieten. Autor und Fotograf haben schöne und stimmungsvolle Fotos für ihren Bildband ausgewählt, die immer wieder zum Blättern und Stöbern animieren. Mit Texten in drei Sprachen und ganz phantastischen Fotografien führen Ebels und Pischke mit ihrem Buch „Vielfalt an Rhein und Ruhr“ durch ihre Heimatstadt Duisburg.
Natürlich hatten Ebels und Pischke die Qual der Wahl, weil nur eine begrenzte Auswahl an Material verarbeitet werden konnte. Das Buch bietet jedoch auch dem Duisburger reichlich Anregungen, sich die Orte seiner Heimatstadt anzuschauen, die er noch nicht kennt. In drei Sprachen verfasst wendet sich das Buch aber nicht nur an Einheimische und Besucher aus Deutschland, sondern auch an Gäste aus dem Ausland. Für Besucher stellt der Bildband eine farbenprächtige Erinnerung an eine faszinierende Stadt, angereichert mit vielen Informationen dar – und vielleicht ebenfalls eine Aufforderung, für weitere Entdeckungen zurückzukommen.
Im lokalen Buchhandel erhältlich
Der Farbbildband ist im Wartberg Verlag als Hardcoverbuch mit 64 Seiten und über 80 hochwertigen Fotografien erschienen. Das Buch ist zum Preis von 14,90 Euro ist im lokalen Buchhandel zu beziehen (ISBN 978-3-8313-3122-2).
© 2017 Petra Grünendahl (Text)
Foto: Heinz Pischke / Wartberg Verlag
Veröffentlicht unter Duisburg, Kultur, Panorama
Verschlagwortet mit Bildband, Dieter Ebels, Duisburg Vielfalt an Rhein und Ruhr, Heinz Pischke, Reiseführer, Wartberg Verlag
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Deutsche Oper am Rhein: Neuinszenierung von Wagners „Das Rheingold“ feierte Premiere im Theater Duisburg
Der Fluch des Rings: Von der Gier nach Gold und den Verlockungen der Macht
Von Petra Grünendahl

Die Rheintöchter (Kimberley Boettger-Soller, Iryna Vakula und Heidi Elisabeth Meier) verspotten den Zwerg Alberich (Stefan Heidemann). Foto: Hans Jörg Michel.

Wotan (James Rutherford, m.) hat die Riesen Fafner (Lukasz Konieczny) und Fasolt,(Thorsten Grümbel) seine Burg Walhalla bauen lassen. Foto: Hans Jörg Michel.
Leidenschaft und Verderben

Raymond Very (Loge), Katarzyna Kuncio (Fricka), Bernhard Berchtold (Froh), Heidi Elisabeth Meier (die Rheintochter Woglinde), David Jerusalem (Donner). Foto: Hans Jörg Michel.

Vorne: Raymond Very (Loge), James Rutherford (Wotan), Katarzyna Kuncio (Fricka). Hinten: Kimberley Boettger-Soller (Rheintochter Wellgunde), Iryna Vakula (Rheintochter Floßhilde), Heidi Elisabeth Meier (Rheintochter Woglinde) und David Jerusalem (Donner). Foto: Hans Jörg Michel

Der Nibelung Alberich (Stefan Heidemann) aht seinen Bruder Mime (Florian Simson) gezwungen, ihm eine goldene Tarnkappe zu fertigen, Foto: Hans Jörg Michel.
Ein kleiner Vorgeschmack:
30 seconds of …

Der Zwerg Alberich (Stefan Heidemann) tyrannisiert seine Nibelungen (Statisterie), darunter Bruder Mime,(Florian Simson). Foto: Hans Jörg Michel.
Do | 9. November 2017 | 19:30 Uhr,
Fr | 24. November 2017 | 19:30 Uhr,
So | 3. Dezember 2017 | 15 Uhr,
Sa | 16. Dezember 2017 | 19:30 Uhr,
Do | 21. Dezember 2017 | 19:30 Uhr und
Do | 23. Mai 2018 | 19:30 Uhr.
Am 13. Juni 2018 geht die Oper für eine letzte Aufführung in dieser Spielzeit zurück an das Opernhaus Düsseldorf.
Der auf den Vorabend („Das Rheingold“) folgende erste Tag – „Die Walküre“ – wird im Mai 2018 im Theater Duisburg ihre Premiere feiern.

Erda (Ramona Zaharia) warnt Wotan (James Rutherford) vor dem Fluch, der auf dem Ring liegt, Im Hintergrund:, Bernhard Berchtold (Froh), David Jerusalem (Donner). Foto: Hans Jörg Michel.
© 2017 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Hans Jörg Michel, Mannheim / Deutsche Oper am Rhein
Veröffentlicht unter Duisburg, Kultur
Verschlagwortet mit Anna Princeva, Axel Kober, Bernhard Berchtold, Das Rheingold, David Jerusalem, Der Ring des Nibelungen, Deutsche Oper am Rhein, Dieter Richter, Dietrich W. Hilsdorf, Duisburg, Duisburger Philharmoniker, Florian Simson, Heidi Elisabeth Meier, Iryna Vakula, James Rutherford, Katarzyna Kuncio, Kimverley Boettger-Soller, Lukasz Konieczny, Ramona Zaharia, Raymond Very, Renate Schmitzer, Rheinoper, Richard Wagner, Stefan Heidemann, Theater Duisburg, Thorsten Grümbel, volker weinhart
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Loveparade-Strafverfahren: Gericht lehnt Ergänzungsschöffin wegen Besorgnis der Befangenheit ab
Ergänzungsschöffin ist bei der Stadt Duisburg beschäftigt
Das Gericht sieht einen nicht aufzulösenden Interessenkonflikt für die Ergänzungsschöffin darin, dass sie einerseits im Verfahren (im Fall ihres Nachrückens) über die Schuld ihrer Vorgesetzten entscheiden, andererseits aber im Berufsleben Anweisungen ihrer Vorgesetzten befolgen müsste. Zudem würden im Verfahren möglicherweise zahlreiche Arbeitskollegen der Ergänzungsschöffin als Zeugen vernommen.
Die Ablehnung wegen der Besorgnis der Befangenheit haben sowohl die Staatsanwaltschaft, als auch mehrere Verteidiger und mehrere Nebenklagevertreter beantragt.
Bereits mit Beschluss vom 8. September 2017 hat das Gericht einen Schöffen wegen der Besorgnis der Befangenheit abgelehnt.
Zum Hintergrund: Ergänzungsschöffen gehören nicht dem erkennenden Gericht in der aktuellen Besetzung an, rücken aber als Ersatz für die Hauptschöffen nach, wenn einer von ihnen etwa aufgrund von Krankheit ausfallen würde. Zur Sicherung des Verfahrens hat die 6. Große Strafkammer für das Loveparade-Strafverfahren fünf Ergänzungsschöffen bestellt.
– Pressemeldung des Landgerichts Duisburg –
Fotos: Petra Grünendahl
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Verschlagwortet mit Loveparade-Strafverfahren
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Sutton Zeitreise: „Straßenbahnen im Altkreis Moers“ zeigen alte Ansichten von Duisburg
Vom Vorläufer Dampfeisenbahn bis zur
letzten Fahrt der Oberleitungsbusse
Von Petra Grünendahl

Die Straßenbahnen fuhren vom Staatsbahnhof Homberg über die Bahnhofstraße und die Ruhrorter Straße bis zum Moltkeplatz. Foto: Sammlung Stefan Lücke / Sutton Verlag.
Straßenbahnverkehre über den Altkreis Moers hinaus

Über die Brücke zwischen Ruhrort und Homberg gelangte man ohne Umstieg von Moers bis zum Friedrichsplatz. Foto: Sammlung Stefan Lücke / Sutton Verlag.

Rheinhausen: Straßenbahn an der Krupp’schen Bierhalle, Kreuzung von Atroper Straße und Margarethenstraße / Schwarzenberger Straße in Hochemmerich. Foto: Sammlung Stefan Lücke / Sutton Verlag.

1913 wurde die Linie über die Kruppstraße zum heutigen Bahnhof und 1914 weiter in südlicher Richtung bis nach Friemersheim verlängert. Foto: Sammlung Stefan Lücke / Sutton Verlag.

Rheinhausen: Straßenbahn auf der Friedrich-Alfred-Straße in Hochemmerich. Foto: Sammlung Stefan Lücke / Sutton Verlag.
Mitte der 1920er-Jahre, in der Blütezeit der Moerser Straßenbahn-Ära, wurden die verschiedenen im Altkreis Moers fahrenden Straßenbahngesellschaften zur Straßenbahn Moers-Homberg vereinigt. Alle Verkehrsträger am linken Niederrhein schlossen sich schließlich 1967 zur Niederrheinischen Automobilgesellschaft (NIAG) zusammen.
Das Buch „Straßenbahnen im Altkreis Moers“ von Stephan Lücke ist im Sutton Verlag, Erfurt, erschienen. Neben Texten zur Geschichte, den Strecken und Fahrzeugen enthält es alte Ansichtskarten und Fotografien von Straßenbahnen sowie Straßenansichten rund um Schienenwege und Haltestellen. Interessant ist das Werk nicht nur für „Moerser“ Historiker und für Straßenbahn-Fans, sondern auch für Duisburger, gehören doch viele ehemals selbstständige Ortschaften des Altkreises Moers, die man auf den alten Ansichten erkennen kann, heute zur Stadt Duisburg. Für das 128 Seiten starke Werk hat der Autor ca. 120 Abbildungen ausgewählt. Eine zweiseitige Kurzchronik rundet den Überblick ab über dieses Kapitel der Geschichte des niederrheinischen Personennahverkehrs. Das Werk mit Hardcover-Einband ist zum Preis von 20 Euro im lokalen Buchhandel zu haben (ISBN 978-3-95400-850-6).
Sutton Verlag
Die Zeitzeugenbörse Duisburg e. V. hat 2014 im Sutton Verlag ein Buch zur „Duisburger Straßenbahn“ veröffentlicht. Zur vollständigen Liste der bisherigen Publikationen der Zeitzeugenbörse Duisburg e. V. geht es hier im Menüpunkt „Bücher“.
© 2017 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Sammlung Stefan Lücke / Sutton Verlag
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Loveparade-Strafverfahren: Weiteres Sachverständigengutachten liegt vor

Gedenktstätte für Opfer der Loveparade 2010 in Duisburg am Alten Güterbahnhof.
Foto: Petra Grünendahl,
Der Schwerpunkt der umfangreichen Ausführungen des Sachverständigen (ca. 2.000 Seiten) liegt in der Betrachtung des Planungs- und Genehmigungsprozesses im Vorfeld der Loveparade 2010. Nach einer ersten – vorläufigen – Einschätzung stützen die bisherigen Erkenntnisse des Gutachters die Auffassung der Staatsanwaltschaft zu den Ursachen und Verantwortlichkeiten für das Unglück und ergänzen die bereits vorhandenen Beweismittel. Eine abschließende Bewertung der Gutachtenergebnisse setzt eine eingehende Prüfung des Gesamtgutachtens voraus.
Der Sachverständige arbeitet derzeit noch an einem weiteren Teil des Gutachtens, in dem er sich überwiegend mit den Abläufen am Veranstaltungstag befassen wird. Wie lange die Fertigstellung dauern wird, ist noch nicht absehbar.
Prof. Dr. Gerlach ist ein ausgewiesener Experte für Sicherheit und Besucherverkehr bei (Groß-)Veranstaltungen und verfügt über umfangreiche Qualifikationen und Erfahrungen, da er seit über 25 Jahren vielfach als Gutachter in diesem Bereich tätig geworden ist.
– Presseinformation der Staatsanwaltschaft Duisburg –
Foto: Petra Grünendahl
Veröffentlicht unter Duisburg, Loveparade
Verschlagwortet mit Loveparade-Strafverfahren, Sachverständigen-Gutachten, Staatsanwaltschaft Duisburg
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Ballett am Rhein: Martin Schläpfers b.32 feierte Premiere im Theater Duisburg
Gott und die Welt: Rossinis Kirchenmusik in der Lebendigkeit und Heiterkeit des Tanzes
Von Petra Grünendahl
Ballett mit Opernelementen
Weitere Termine im Theater Duisburg:
Sa | 21. Oktober 2017 | 19:30 Uhr,
So | 12. November 2017 | 15 Uhr und
Do | 16. November 2017 | 19:30 Uhr.
Danach gibt es weitere Termine in Düsseldorf.
© 2017 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Gert Weigelt, Köln / Deutsche Oper am Rhein
Veröffentlicht unter Duisburg, Kultur
Verschlagwortet mit Ballett am Rhein, Chor der Deutsche Oper am Rhein, Florian Etti, Gerhard Michalski, Gioacchino Rossini, Martin Schläpfer, Ovidiu Purcel, Petite Messe Solennelle, Rheinoper, Sarah Ferede, Susan Maclean, Theater Duisburg, Torben Jürgens, volker weinhart
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Lange Nacht der Industrie: DK Recycling und Roheisen in Duisburg-Hochfeld
Mit einzigartigem Produktionsverfahren erfolgreich in
der Wiederverwertung eisenhaltiger Abfallprodukte
Von Petra Grünendahl

Dr. Carsten Hillmann, Technischer Geschäftsführer von DK Recycling und Roheisen in Duisburg-Hochfeld, führte Besuchergruppen durch die Produktion. Foto: Petra Grünendahl.
DK Recycling und Roheisen

Der kleinste Hochofen Duisburgs steht bei der DK Recycling und Roheisen in Hochfeld. Foto: Petra Grünendahl.
http://www.dk-duisburg.de/
*) Er hat eine Kapazität von ca. 1.000 bis 1.100 Tonnen täglich, die anderen (zwei bei HKM, vier bei thyssenkrupp) haben Kapazitäten zwischen 6.000 und 12.000 Tonnen.
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
Veröffentlicht unter Duisburg, Wirtschaft
Verschlagwortet mit DK Recycling und Roheisen GmbH, Dr. Carsten Hillmann, Lange Nacht der Industrie
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Zoo Duisburg: Tigernachwuchs im Flegelalter

Tigernachwuchs Makar und Arila toben mit Mutter Dasha im naturnahen Tigergehege im Zoo Duisburg. Foto: Petra Grünendahl.

Tigernachwuchs Makar und Arila toben mit Mutter Dasha im naturnahen Tigergehege im Zoo Duisburg. Foto: Petra Grünendahl.

Tigernachwuchs Makar und Arila toben mit Mutter Dasha im naturnahen Tigergehege im Zoo Duisburg. Foto: Petra Grünendahl.

Tigernachwuchs Makar und Arila toben mit Mutter Dasha im naturnahen Tigergehege im Zoo Duisburg. Foto: Petra Grünendahl.

DuisburgTigernachwuchs Makar und Arila toben mit Mutter Dasha im naturnahen Tigergehege im Zoo Duisburg. Foto: Petra Grünendahl.
Aufgrund sehr erfolgreicher Zuchtbemühungen leben heutzutage mehr Sibirische Tiger in den Zoos der Welt als im Freiland. Jeder einzelne im Zoo geborene Tiger ist in einem Internationalen Zuchtbuch erfasst. Ein weltweit koordiniertes Erhaltungszuchtprogramm gibt Empfehlungen, welche Tiere verpaart werden oder wohin der Nachwuchs abgegeben werden soll, so dass eine möglichst große genetische Vielfalt des Zoobestandes bewahrt werden kann. Die Zoopopulation der Tiger bildet somit eine wichtige Basis für Wiederansiedlungsprojekte, um die Bestände der Sibirischen Tiger im Freiland zu erhalten. Das in menschlicher Obhut geborene und 2013 ausgewilderte Tigerweibchen ZOLUSHKA bekam im Jahr 2015 erstmals Nachwuchs im Freiland.
Auch wenn MAKAR und ARILA sicher nicht ausgewildert werden, tragen sie doch dazu bei, dass für diese faszinierende Tierart auch in Zukunft Artenschutzprojekte finanziert werden können.
– Pressemeldung vom Zoo Duisburg –
Fotos: Petra Grünendahl
Veröffentlicht unter Duisburg, Kultur, Panorama, Wirtschaft
Verschlagwortet mit Tigernachwuchs, Zoo Duisburg
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Museum DKM in Duisburg präsentiert Nikolaus Koliusis’ Blaubeziehung
Raumerlebnisse: Wenn die Spiegelung interessanter ist als das Original
Von Petra Grünendahl
Museum DKM
Ein Streifzug durch die Ausstelllung …
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
Veröffentlicht unter Duisburg, Kultur
Verschlagwortet mit Blaubeziehung, Dirk Krämer, Klaus Maas, Museum DKM, Nikolaus Koliusis
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Zeitzeugenbörse Duisburg e. V. präsentiert „Laar, Beeck, Beeckerwerth in historischen Fotografien“
Von der Dörflichkeit erster Zechensiedlungen
hin zur Industrie-Großstadt
Von Petra Grünendahl

Beeckerwerth: „Haus Knipp“, 1292 erstmals urkundlich erwähnt und hier in einer Ansicht um 1930, musste 1939 einer Deicherhöhung weichen. Bildquelle: Reinhold Stausberg/ Sutton Verlag.

Das „Restaurant zum Schützenhaus“ am Ortseingang von Beeck: Blick von Laar aus in die Kaierstraße (heute Friedrich-Ebert-Straße). Bildquelle: Heinz Pischke/ Sutton Verlag.

Der Laarer Dom an der Kaierstraße (heute Friedrich-Ebert-Straße) auf einer Ansichtskarte, die 1910 verschickt wurde. Bildquelle: Reinhold Stausberg/ Sutton Verlag.

Die Kaierstraße (heute Friedrich-Ebert-Straße) in Beeck: rechts das Bürgermeisteramt an der Ecke Windmühlenstraße, links das Postamt. Davor zweigte die Poststraße ab (heute Pothmannstraße). Bildquelle: Reinhold Stausberg/ Sutton Verlag.
Bewährtes Konzept

Der Duisburger Architekt Leo Winkel fertigte im August 1916 den ersten Bebauungsplan für eine Wohnsiedlung in Beeckerwerth: Blick in die Siebengebirgsstraße 1924, im Hintergrund die neu gebaute Katholische Kirche. Bildquelle: Reinhold Stausberg/ Sutton Verlag.
Zum Entdecken und Erinnern
Zeitzeugenbörse Duisburg e. V.
Die Zeitzeugenbörse Duisburg wurde von Harald Molder ins Leben gerufen. Molder beschäftigt sich seit 1975 mit der Stadtgeschichtsforschung. Unter seinem Vorsitz ist die Zeitzeugenbörse Duisburg e. V. 2007 ins Vereinsregister der Stadt eingetragen worden. Seither vernetzen sich engagierte Heimatforscher, um Duisburger Stadtgeschichte auch in Ausstellungen, Vorträgen und Büchern erlebbar zu machen.
Sutton Verlag, Erfurt
Sutton ist der führende Verlag für Regionalgeschichte und -literatur im deutschsprachigen Raum, vom historischen Bildband bis zum Freizeitführer. Den zweiten Schwerpunkt des 1997 gegründeten Verlages bildet die Verkehrs- und Technikgeschichte. Außerdem bietet Sutton Krimi unter dem Motto „mordsmäßig spannend“ seit 2011 Regionalkrimis der unterschiedliches Genres. Seit Anfang 2014 gehört Sutton zum Verlagshaus GeraNova Bruckmann in München.
Zur vollständigen Liste der bisherigen Publikationen der Zeitzeugenbörse Duisburg e. V. im Sutton Verlag geht es hier im Menüpunkt „Bücher“.
© 2017 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Zeitzeugenbörse Duisburg e. V. / Sutton Verlag
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Verschlagwortet mit Arcelor Mittal, August Thyssen, Bürgervereinigung Duisburg-Laar, Harald Molder, Haus Knipp, Heinz Pischke, König Brauerei, KG Rot-Gold Laar, Kohleförderung, Oberhof, Phoenix Hütte, Reinhold Stausberg, St. Ewaldi Schützenbruderschaft Laar Beeck Beeckerwerth, Studio der Heimat, Sutton Verlag Erfurt, ThyssenKrupp, Zechensiedlung, Zeitzeugenbörse Duisburg e. V.
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Deutsche Oper am Rhein: Familienoper „Gullivers Reise“ feierte begeisternde Premiere im Theater Duisburg
Als der kleine Schiffsjunge zum Riesen und zum Friedensstifter wurde
Von Petra Grünendahl
Kindgerecht umgesetzt hatte Schauspielautor John von Düffel ein Kapitel aus dem Buch „Gullivers Reisen“ von Jonathan Swift: Sein Theaterstück hat er schließlich weiterentwickelt für einen Operntext (Libretto), den der österreichische Komponist Resch dann vertonte. Für die „Jungen Opern Rhein-Ruhr“ inszenierte Regisseur Marcelo Diaz das Kinderstück. Die Familienoper in deutscher Sprache mit Übertitel wird empfohlen ab 6 Jahren. Mit Vorspiel und sechs Bildern dauert die Vorstellung gute anderthalb Stunden (ohne Pause). „Gullivers“ Reise ist eine Kooperation der Deutschen Oper am Rhein mit dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn im Rahmen von „Junge Opern Rhein-Ruhr“.
Überzeugende Akteure auf und hinter der Bühne
Weitere Termine im Theater Duisburg:
Sa | 25. November 2017 | 18:00 Uhr,
Di | 28. November 2017 | 11:00 Uhr,
Di | 12. Juni 2018 | 11:00 Uhr,
Mi | 4. Juli 2018 | 11:00 Uhr und
Mi | 14. Juli 2018 | 11:00 Uhr,
.

Lavinia Dames (Rosalila), Bruno Balmelli (König), David Jerusalem (Besuffliput), Iryna Vakula (Vaniliput), Richard Šveda (Skyresch), Chor. Foto:
Hans Jörg Michel.
© 2017 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Hans Jörg Michel, Mannheim / Deutsche Oper am Rhein
Veröffentlicht unter Duisburg, Kultur
Verschlagwortet mit Bruno 'Balmelli, Chor der Deutschen Oper am Rhein, Christoph Kurig, David Jerusalem, Deutsche Oper am Rhein, Duisburger Philharmoniker, Familienoper, Gerald Resch, Ibrahim Yesilay, Iryna Vakula, John von Düffel, Jonathan Swift, Junge Opern am Rhein, Kinderoper, Lavinia Dames, Lukas Beikircher, Marcelo Diaz, Peter Aisher, Rheinoper, Richard Sveda, Tatjana Ivschina, Theater Duisburg, volker weinhart
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Verkehrssicherheitsaktion in Rheinhausen: Lichtcheck fürs „Sehen und gesehen werden“
Fahrradmechaniker der Radstation prüfen Schülerfahrräder:
Nur Armleuchter fahren ohne Licht
Von Petra Grünendahl

Sehen und gesehen werden: Fahrrad-Lichtcheck am Krupp-Gymnasium in Rheinhausen: Fahrradmechaniker Roland van der Heijden überprüft das Fahrrad, während PHK Jörg Woytena Tipps zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr gibt. Foto: Petra Grünendahl.

Fahrrad-Lichtcheck am Krupp-Gymnasiumin Rheinhausen: Während Yvonne Heynk das Fahrrad überprüft, beantworteten Wolfgang Voßkamp (ADFC) und PHK Jörg Woytena die Fragen der Schüler. Foto: Petra Grünendahl.
Krupp-Gymnaniasten zeigten Fahrräder in Top-Zustand

Der Strahler mit Reflektor sei ihr gestern abgebrochen, erzählte Paule. Provisorisch hat sie einen Strahler am Lenker. Foto: Petra Grünendahl.

Sehen und gesehen werden: Fahrrad-Lichtcheck am Krupp-Gymnasium in Rheinhausen. Foto: Petra Grünendahl.
Siehe hierzu auch den Kommentar: „Kinder haben ein Problem – nicht nur mit dem Fahrradfahren“.
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
Veröffentlicht unter Duisburg, Wirtschaft
Verschlagwortet mit Allgemeiner Deutschen Fahrradclub (ADFC), Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte NRW (AGFS), Fahrradmechaniker, Krupp-Gymnasium Rheinhausen, Radstation, Sehen und gesehen werden, Stadt Duisburg, Verkehrssicherheit, Verkehrsunfall-Prävention der Polizei Duisburg
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Homberg-Hochheide: Asbestsanierung der Weißen Riesen kann weiter laufen

Der zur Sprenung vorgesehene Weiße Riese an der Friedrich-Ebert-Straße 10-16 in Homberg-Hochheide. Foto: Petra Grünendahl.
Die Abbrucharbeiten des „Weißen Riesen“ in Homberg-Hochheide mussten verschoben werden, da Gutachter weiteren Asbest in Putz- und Spachtelmassen gefunden hatten. Nach jetzigem Stand wird deshalb mit einer Verlängerung der Abbruchdauer um sieben bis acht Monate gerechnet. Es entstehen zusätzliche Kosten in Höhe von etwa 3,5 Millionen Euro.
Da der Abbruch mit Fördermitteln des Landes NRW erfolgt, mussten diese unvorhergesehenen Mittel zunächst mit dem Fördergeber abgestimmt werden. Dieser hat nun bestätigt, dass Kostensteigerungen im laufenden Verfahren förderfähig sind.
Um den Baustillstand zu beenden, soll die Abbruchfirma jetzt mit der zusätzlichen Asbestsanierung beauftragt werden. Der Rat der Stadt wird in seiner Sitzung am 28. September über das weitere Vorgehen beschließen. Bei Beschlussfassung können die Abbrucharbeiten umgehend fortgesetzt werden.
Asbest wurde wegen seiner vielen praktischen Eigenschaften in so großen Mengen wie kaum ein anderer Werkstoff verwendet – bis er in Deutschland im Jahr 1993 verboten wurde, da er krebserregend ist. Alle Putze und Spachtelmassen in diesem Gebäude sind mit Asbestfasern belastet. Eine Sprengung oder ein Abriss im unsanierten Zustand ist nicht möglich, weil die Gefahr von Asbestfreisetzung zu groß wäre. Vor einer Sprengung, die weiterhin geplant ist, müssen ca. 84.500 m² Wand- und Deckenflächen von asbesthaltigen Materialien befreit werden. Dabei wird ein aufwändiges Hochdruck-Wasserstrahlverfahren angewendet.
– Pressemitteilung der Stadt Duisburg –
Foto: Petra Grünendahl
Veröffentlicht unter Duisburg, Panorama
Verschlagwortet mit Duisburg Homberg Hochheide, Stadtteilsanierung, Weiße Riesen
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OB Sören Link, MdB Bärbel Bas und Mahmut Özdemir klare Gewinner, DOC-Gegner siegten nur knapp
Duisburg noch fest in SPD-Hand vor der CDU,
aber AfD als drittstärkste Kraft
Von Petra Grünendahl

Oberbürgermeister Sören Link mit Ehefrau Sonja nach seinem Wahlsieg auf dem Weg zum Ratssaal. Foto: Petra Grünendahl,
Protestwähler wenden sich von SPD und CDU ab

Oberbürgermeister Sören Link betritt nach seinem Wahlsieg mit Ehefrau Sonja den Ratssaal. Foto: Petra Grünendahl,
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
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Verschlagwortet mit Bärbel Bas MdB, Bürgerentscheid, Bundestagswahl, Designer Outlet Center DOC, Duisburg, Mahmut Özdemir MdB, OB-Wahl, Oberbürgermeister Sören Link, Thomas Malberg MdB, Volker Mosblech
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DeltaPort vor Ort: Mit Weitblick in die Zukunft
Ausweisung neuer Ansiedlungsflächen, Baumaßnahmen und Inbetriebnahme von Anlagen
Von Petra Grünendahl
Zukunftsaussichten positiv

Mit seinen Gästen auf der MS River Dream feierte Contargo trimodal network die Eröffnung seines neuen Container-Terminals im Hafen Emmelsum. Foto: Petra Grünendahl.

Baubeginn an der neuen Kaimauer: Die Spundbohle wird mit Hilfe einer Ramme in die Erde „gerüttelt“. Foto: Petra Grünendahl.

Stand lange in der Kritik: Jetzt wird das Mischfutterwerk der RWZ zurückgebaut. Foto: Petra Grünendahl.
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
Veröffentlicht unter Region, Wirtschaft
Verschlagwortet mit Ölhafen, Binnenschifffahrt, Contargo Rhein-Waal-Lippe, DeltaPort, Geschäftsführer Andreas Stolte, Hafen Emmelsum, Hafenverbundgesellschaft der Städte Wesel und Voerde und des Kreises Wesel, Hülskens, Hegmann Schwerlast Terminal Niederrhein, Jerich, Kombinierter Verkehr, Logistik, Modalmix, multimodal, Niederrhein, Rhein-Lippe-Hafen, Rhenus Port Logistics, Sappi Logistcs Wesel, Stadthafen Wesel, Wirtschaftsstandort Rhein-Lippe-Delta
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Marketing-Club Duisburg-Niederrhein ließ DOC-Investoren, Befürworter und Gegner zu Wort kommen
Positionen abgesteckt: Pro und Contra Designer Outlet auf dem alten Güterbahnhof
Von Petra Grünendahl

Diskutierten über Pro und Contra DOC (v. l.): Sebastian Sommer (Neinver), Kurt Krieger (Eigentümer des Grundstücks), Uwe Gerste (Sachkundiger Bürger) und Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum. Foto: Petra Grünendahl.
Pro und Contra
Dass er als Outlet-Betreiber Leute nach Zweibrücken zieht, indem er die Region auch touristisch anpreist, führte er als Vorzug an. Ein Outlet sei nicht mehr nur als Schnäppchen-Anbieter gefragt, sondern müsse Erlebnis- und Aufenthaltsqualität auch drum herum bieten. Wobei man allerdings die Region Zweibrücken in Rheinland-Pfalz mit Metropolen in weitere Entfernung in keinster Weise mit der Metropolregion Ruhr vergleichen kann, in der Duisburg durchaus als Oberzentrum gilt. Allerdings, so merkte Carsten Tum an: „Duisburg hat Nachholbedarf, weil zu viel Kaufkraft in Nachbarstädte abwandert.“ – „Wir haben es besonders auf die Kaufkraft abgesehen, die ins Centro, nach Düsseldorf oder Roermond abwandert“, argumentierte Outlet-Betreiber Sommer. Der Gegenwind, der seinem Vorhaben in Duisburg ins Gesicht weht, überrasche ihn nicht, meinte er. Wohl aber, dass dieser doch ganz massiv auch aus der Bevölkerung kommt.

Diskutierten über Pro und Contra DOC (v. l.): Sebastian Sommer (Neinver), Kurt Krieger (Eigentümer des Grundstücks), Uwe Gerste (Sachkundiger Bürger) und Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum. Foto: Petra Grünendahl.
Schon 2005 hatte Sir Norman Foster argumentiert: Für sich genommen wird ein Einkaufszentrum (egal, ob MultiCasa oder Outlet) auf dem Güterbahnhofsgelände ein Erfolg werden, aber den Preis werde die Innenstadt zahlen. Das hatte damals der Stararchitekt prophezeit, bevor man in der Stadt Duisburg Abstand vom MultiCasa nahm. Die Entfernung zur Innenstadt sei einfach zu groß, als dass diese in irgendeiner Art und Weise profitieren könnte. Kurt Krieger argumentierte allerdings damit, dass der Standort wegen seiner Innenstadtnähe genehmigungsfähig sei und mit seiner Verkehrsanbindung (Autobahn, Hauptbahnhof und Flughafen) einfach „ein affengeiler Standort“ für eine solche Ansiedlung sei. Er habe nach Aufgabe seiner Möbelhaus-Pläne versucht, Büroansiedlungen zu gewinnen: Ohne Erfolg. Für eine reine Wohnbebauung sei das Gelände eingeschlossen zwischen Eisenbahnverkehr und Autobahn nicht geeignet.
Man werde die Verträglichkeit mit der Innenstadtentwicklung, Verkehrsbelastung und allen relevanten Parametern genau prüfen, sicherte Carsten Tum als Voraussetzung dafür zu, dass überhaupt gebaut werden dürfe. Denn die Ablehnung des Bürgerentscheids setzt ja erst einmal in Gang, dass das Genehmigungsverfahren weiterverfolgt werden kann. Über dessen Ausgang sei aber noch in keinster Weise entschieden, betonte Tum. Bislang gibt es eine Grundsatzentscheidung des Rates, dass ein solches Vorhaben auf dem Gelände geprüft bzw. ein Genehmigungsverfahren eingeleitet werden kann. Was die Gewerbesteuern angeht, musste selbst der Stadtentwicklungsdezernent einräumen, dass diese wohl eher in geringerem Maße in die Duisburger Stadtkasse fließen würden. Dafür fließt aber immerhin die Grundsteuer, die in Duisburg ja nicht gerade knapp bemessen ist.
Der Marketing-Club Duisburg-Niederrhein
Die regionale Berufsstandesorganisation wurde 2009 gegründet und ist als Mitglied im Deutschen Marketing Verband einer von 65 Clubs deutschlandweit. Der Marketing-Club ist der Weiterbildung seiner Mitglieder ebenso verpflichtet wie der Schaffung einer Kommunikationsplattform. Fast jeden Monat trifft sich der Marketing-Club Duisburg-Niederrhein zu überwiegend fachlich orientierten Besichtigungen oder Vorträgen in der ganzen Region. Informationen zu Themen, Veranstaltungen und Kontakten gibt es auf der Homepage des Clubs. Wer im Marketing tätig ist und sich für eine Mitgliedschaft im Marketing-Club interessiert, kann bei solchen Gelegenheiten erste Kontakte knüpfen: Netzwerken lässt sich im Anschluss an den fachlichen Teil nämlich ganz hervorragend. Und natürlich lassen sich die fachlichen Fragen mit den jeweiligen Referenten in Einzelgesprächen noch vertiefen.
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
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Verschlagwortet mit Bürgerentscheid, Designer Outlet Center DOC, Factory Outlet FOC, Güterbahnhofsgelände, Kurt Krieger, Loveparade 2010, Marketing-Club Duisburg-Niederrhein, Neinver Deutschland, Sebastian Sommer, Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum, Uwe Gerste
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MKM Museum Küppersmühle in Duisburg zeigt Karl Fred Dahmen
Das „Prinzip Landschaft“ auf Leinwand und in Objektkunst
Von Petra Grünendahl

Das MKM zeigt Karl Fred Dahmen „Das Prinzip Landschaft“ in der Küppersmühle. Foto: Petra Grünendahl.

Museumsdirektor Prof. Dr. h. c. Walter Smerling (rechts) stellte zusammen mit Kuratorin Ina Hesselmann (Mitte) und der Dürener Museumsdirektorin Renate Goldmann (links) die Doppel-Werkschau im MKM vor. Foto: Petra Grünendahl.
Der Künstler in seiner Entwicklung
Ein Katalog zur Ausstellungskooperation mit Textbeiträgen von Kuratorin Ina Hesselmann, Klaus Honnef, Manfred de la Motte und anderen ist für 34 Euro als Museumsausgabe an der Museumskasse zu erwerben. Das 240-seitige Werk enthält 173 Color- und 43 Schwarzweiß-Abbildungen und ist im Wienand Verlag, Köln, erschienen (ISBN 978-3-86832-386-3).
Museum Küppersmühle: Karl Fred Dahmen: Chiemgaulegende, 1972, eine Leihgabe des Lenbach Museums München. Foto: Petra Grünendahl.
Duisburger haben donnerstags freien Eintritt
Die Arbeiten sind bis zum 5. November 2017 in den Erdgeschossräumen des Museums zu sehen. Das Museum Küppersmühle findet man im Innenhafen am Philosophenweg 55 (Haupteingang). Mittwochs ist das Museum von 14 bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags bis sonntags sowie feiertags von 11 bis 18 Uhr. Montags und dienstags ist Ruhetag. Der Eintritt kostet nur für die Wechselausstellungen 6 Euro, für das gesamte Haus (inkl. Wechselausstellung) 9 Euro. Ermäßigt sowie bei Gruppen ab 10 Personen zahlt man pro Person 4,50 Euro, Kinder und Schüler über sechs Jahren zahlen 2 Euro. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt, ebenso donnerstags alle Duisburger (gegen Vorlage des Personalausweises). Alle Ausstellungsräume des Museums sind auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Führungen durch die Sammlung sowie durch laufende Ausstellungen gibt es jeden Sonntag um 15 Uhr, aber auch nach Vereinbarung.
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
Veröffentlicht unter Duisburg, Kultur
Verschlagwortet mit Darmstädter Kunstsammler-Ehepaar Sylvia und Ulrich Ströher, Deutsche Nachkriegskunst, Informel, Karl Fred Dahmen, Münchner Akademie für Bildende Künste, MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Walter Smerling
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Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg: Nachwuchswerbung mit der „Nacht der Ausbildung“
Für Absolventen aller Schulformen interessant
Von Petra Grünendahl

Auch die konventionelle Maschinentechnik will beherrscht werden: Schlosser-Azubi Florian bei der Arbeit. Foto. Petra Grünendahl.

Nachwuchswerbung bei HKM: die „Nacht der Ausbildung“ fand bereits zum fünften Mal statt. Foto: Petra Grünendahl.
Berufsausbildung als eigenständiges Standbein am Standort

Ausbilder und Azubis erklärten Interessierten die Ausbildung in der Ausbildungswerkstatt 1 (Grundlagen Metall). Foto: Petra Grünendahl.
Ausbildung und Duales Studium
www.hkm.de
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
Veröffentlicht unter Duisburg, Wirtschaft
Verschlagwortet mit Berufsausbildung, Duales Studium, HKM Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, Industrieberufe, Mannesmannröhren-Werke, Salzgitter Mannesmann GmbH, thyssenkrupp Steel Europe AG, Vallourec Tubes SAS
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Duisburg Ruhrort: Ein Park für die Mercatorinsel

Auf der Mercatorinsel (v.l.n.r.): Markus Teuber, Generalbevollmächtigter der Duisburger Hafen AG, Volker Heimann, Leiter Amt für Umwelt und Grün, Mahmut Özdemir MdB, Oberbürgermeistern Sören Link, Erich Staake, Vorstandsvorsitzender Duisburger Hafen AG und Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz. Foto: Stadt Duisburg.

Auf der Spitze der Mercatorinsel soll ein Park das „Echo des Poseidon“ von Markus Lüpertz umsäumen. Entwurf: Architekturbüro Danielzik + Leuchter.
Im Zuge des Ausbaus der Mercatorinsel wird nun auch die Spitze der Insel, eine in der Vergangenheit nicht zugängliche Industriefläche, als Grünfläche für die Öffentlichkeit hergerichtet. Dabei bleibt der industrielle Charakter durch die Oberflächenstruktur erhalten. Die so entstehenden speziellen Lebensräume schaffen die Verbindung zwischen historischer Industrienutzung und der Nutzung als Erholungsraum.
Eine rund 2,5 ha große Fläche wird als extensive Naturlandschaft über wassergebundene Wege erschlossen. Gepflasterte Flächen werden mit Bänken und Papierkörben ausgestattet und bieten so die Möglichkeit zum Verweilen. Als Absturzsicherung zu den angrenzenden Gewässern wird ein Geländer eingebaut. Im südöstlichen Bereich schließt sich eine Fläche für den Artenschutz an, die zusätzlich über einen bepflanzten Erdwall sowie einen Weidezaun von der Grünanlage abgetrennt wird. Die Skulptur Echo des Poseidon, die vis-á-vis zur Rheinorange steht, bildet an der Ruhrmündung zusammen mit der Rheinorange einen Kunstraum, der zur Attraktivität der Grünfläche beiträgt. Insgesamt stehen für die Maßnahme Projektmittel in Höhe von rund 450.000 Euro zur Verfügung.
Auf der Spitze der Mercatorinsel soll ein Park das „Echo des Poseidon“ von Markus Lüpertz umsäumen. Entwurf und Fotos: Architekturbüro Danielzik + Leuchter.
– Pressemeldung und Foto oben: Stadt Duisburg und Duisburger Hafen AG –
Entwurf: Architekturbüro Danielzik + Leuchter
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Lehmbruck Museum Duisburg feiert mit einer Studio-Ausstellung 25 Jahre Rheinorange
Von Strahlkraft und Identitätsstiftung
Von Petra Grünendahl

Studio-Ausstellung im Lehmbruck Museum: 25 Jahre Rheinorange von Lutz Fritsch mit seiner Entstehungsgeschichte. Foto: Petra Grünendahl.

Gruppenbild mit Rheinorange (v. l.): Kulturdezernent Thomas Krützberg, der Kölner Künstler Lutz Fritsch, Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla und Anja Süselbeck (Sprecherin der Wirtschaftsjunioren). Foto: Petra Grünendahl.
Bürgerfest und ein neues Buch zum Kunstwerk

Studio-Ausstellung im Lehmbruck Museum: 25 Jahre Rheinorange von Lutz Fritsch mit seiner Entstehungsgeschichte. Foto: Petra Grünendahl.

Studio-Ausstellung im Lehmbruck Museum: 25 Jahre Rheinorange von Lutz Fritsch mit seiner Entstehungsgeschichte. Foto: Petra Grünendahl.
Das erste Buch zur Skulptur mit der Entstehungsgeschichte des Rheinorange ist seit langem vergriffen. Nun hat der Künstler ein neues Werk konzipiert: Begleitend zur Ausstellung erscheint mit Unterstützung der Wirtschaftsjunioren das Buch „Rheinorange“ mit Fotos und Texten von Söke Dinkla, Bettina Böttinger, Jörg Mascherrek u. a. im Wienand Verlag, Köln, zum Preis von 29,80 Euro.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Studio-Ausstellung im Lehmbruck Museum: 25 Jahre Rheinorange von Lutz Fritsch mit seiner Entstehungsgeschichte. Foto: Petra Grünendahl.

Studio-Ausstellung im Lehmbruck Museum: 25 Jahre Rheinorange von Lutz Fritsch mit seiner Entstehungsgeschichte. Foto: Petra Grünendahl.

Studio-Ausstellung im Lehmbruck Museum: 25 Jahre Rheinorange von Lutz Fritsch mit seiner Entstehungsgeschichte. Foto: Petra Grünendahl.
Zu seinen Sonderausstallungen bietet das Lehmbruck Museum verschiedene Veranstaltungen an. Öffentliche Führungen durch das Museum gibt es jeden Sonntag; sie kosten 2 Euro zusätzlich zum Eintritt. Für Informationen und Buchungen steht die Kunstvermittlung des Lehmbruck Museums unter Telefon 0203 / 283-2195 oder eMail kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es unter tickets@lehmbruckmuseum.de, Telefon 0203 / 283-2195 oder www.lehmbruckmuseum.de sowie im Veranstaltungskalender.
(*) Ermäßigung erhalten gebuchte Gruppen, Selbstführer ab 20 Personen, Menschen mit Behinderung (ab 70%), Schüler & Studenten, Wehr- & Zivildienstleistende sowie Menschen mit Sozialhilfebezug.
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
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„Sammlerstücke“: die neue Veranstaltungs-Location in Moers
Stilvoll Feiern im Industriekultur-Ambiente mit Oldtimern
Von Petra Grünendahl

Die ehemalige Maschinenhalle des Bergwerks Rheinpreußem beherbergt heute „Sammlerstücke“. Foto: Petra Grünendahl.

Zur Eröffnung zeigte die neue Event-Location „Sammlerstücke“ den Besuchern ihre Möglichkeiten auf. Foto: Petra Grünendahl.

Wollen ihre Location „Sammlerstücke“ für Veranstaltungen in der Region etablieren (v. l.): Peter Gilardone und Carlo Philippi. Foto: Petra Grünendahl.
Technologiepark Eurotec: Strukturwandel als Erfolgsgeschichte

Die Band Speedo spielte zur Eröffnung der neuen Event-Location „Sammlerstücke“. Foto: Petra Grünendahl.

Zur Eröffnung zeigte die neue Event-Location „Sammlerstücke“ den Besuchern ihre Möglichkeiten auf. Foto: Petra Grünendahl.

Die ehemalige Maschinenhalle des Bergwerks Rheinpreußem beherbergt heute „Sammlerstücke“. Foto: Petra Grünendahl.
© 2017 Petra Grünendahl
(Text und Fotos)
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Loveparade-Strafverfahren: Kammer lehnt Schöffen wegen Besorgnis der Befangenheit ab
Mit Beschluss vom 7. September 2017 hat die 6. Große Strafkammer im Loveparade-Strafverfahren einen der beiden Hauptschöffen aufgrund einer Selbstanzeige wegen der Besorgnis der Befangenheit abgelehnt.
Der Schöffe hatte im August 2010 gegenüber einer Zeitung geäußert, er verstehe nicht, wie man so etwas [die Loveparade 2010] planen könne. Es seien nur „Dilettanten am Werk gewesen“. Weiter äußerte er, dass „Köpfe rollen“ müssten und „die ganze Bande weg“ müsse.
Diese Äußerungen stellen nach Auffassung der Kammer bei der gebotenen Gesamtschau einen Grund dar, der aus Sicht eines Angeklagten bei verständiger Würdigung geeignet ist, Misstrauen gegen die Unparteilichkeit des Schöffen zu rechtfertigen. Insbesondere die zitierten Formulierungen ließen befürchten, dass der Schöffe eine innere Haltung eingenommen habe, die seine Unparteilichkeit und Unvoreingenommenheit störend beeinflussen könne. Hieran ändere auch der zwischenzeitliche Zeitablauf nichts.
Ein Schöffe ist ein ehrenamtlicher Richter und kann unter denselben Voraussetzungen wie ein hauptberuflicher Richter abgelehnt werden. Bei der Ablehnung wegen der Besorgnis der Befangenheit muss nicht feststehen, dass ein (ehrenamtlicher) Richter tatsächlich befangen ist, also die gebotene Unvoreingenommenheit vermissen lässt. Ausreichend ist die objektive Besorgnis hierfür. Das bedeutet, dass aus Sicht eines besonnenen Prozessbeteiligten objektive Anhaltspunkte dafür bestehen müssen, dass der (ehrenamtliche) Richter dem Verfahren nicht unvoreingenommen gegenübersteht.
Aktenzeichen: Landgericht Duisburg, 36 KLs 10/17
– Pressemeldung des Landgerichts Duisburg –
Foto: Petra Grünendahl
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Hafenverbund DeltaPort im Kreis Wesel: Hafen Emmelsum erreicht wichtigen Planungsabschnitt
Durch die neue Festlegung als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB) mit der Zweckbindung „Standort des kombinierten Güterverkehrs“ im Gebiet der Stadt Voerde besteht für die Bezirksregierung Düsseldorf nunmehr die rechtliche Voraussetzung, ein Planfeststellungsverfahren für die konkretere Hafenplanung u. a. eine Vergrößerung der Logistikflächen um ca. 15 Hektar durchzuführen. Die Vorbereitung der Antragsunterlagen wird zur Zeit von der Hafengesellschaft DeltaPort vorgenommen.
Mit der Bekanntmachung der 81. Änderung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Düsseldorf (GEP 99) im aktuellen Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes NRW am 23.08.2017 ist ein wichtiger Schritt für die weitere Planung der Hafenerweiterung in Emmelsum-Voerde erreicht. Die Änderung des Regionalplans war erforderlich, weil andere Ziele der Raumordnung für den Erweiterungsbereich bestanden. In einem umfangreichen Planungsprozess konnte insbesondere die Verträglichkeit des Vorhabens gegenüber dem angrenzenden Vogelschutzgebiet und dem Hochwasserschutz nachgewiesen werden.
DeltaPort bedankt sich für die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Voerde, die federführend das Regionalplanänderungsverfahren beantragt hat sowie bei der unteren Naturschutzbehörde des Kreises Wesel für die fachliche Unterstützung in Fragen des Natur- und Artenschutzes.
– Prssemitteilung und Foto: DeltaPort GmbH & Co. KG –
Veröffentlicht unter Region, Wirtschaft
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Landschaftspark Duisburg Nord: Marketing-Club informierte sich über den Sandburg-Weltrekord
Besucher- und Medienecho stärkt die Bekanntheit
der Marke „Schauinsland-Reisen“
Von Petra Grünendahl

Die Weltrekord-Sandburg habe in diesem Jahr deutlich mehr Event-Charakter, erklärte Michael Jacobi, Leiter Unternehmenskommunikation von Schauinsland-Reisen, den Fachleuten vom Marketing-Club Duisburg-Niederrhein im Landschaftspark Nord in Duisburg. Foto: Petra Grünendahl.

Die Weltrekord-Sandburg habe in diesem Jahr deutlich mehr Event-Charakter, erklärte Michael Jacobi, Leiter Unternehmenskommunikation von Schauinsland-Reisen, den Fachleuten vom Marketing-Club Duisburg-Niederrhein im Landschaftspark Nord in Duisburg. Foto: Petra Grünendahl.

Die Weltrekord-Sandburg habe in diesem Jahr deutlich mehr Event-Charakter, erklärte Michael Jacobi, Leiter Unternehmenskommunikation von Schauinsland-Reisen, den Fachleuten vom Marketing-Club Duisburg-Niederrhein im Landschaftspark Nord in Duisburg. Foto: Petra Grünendahl.
Die Sandburg und Schauinsland-Reisen

Die Weltrekord-Sandburg habe in diesem Jahr deutlich mehr Event-Charakter, erklärte Michael Jacobi, Leiter Unternehmenskommunikation von Schauinsland-Reisen, den Fachleuten vom Marketing-Club Duisburg-Niederrhein im Landschaftspark Nord in Duisburg. Foto: Petra Grünendahl.

Die Weltrekord-Sandburg habe in diesem Jahr deutlich mehr Event-Charakter, erklärte Michael Jacobi, Leiter Unternehmenskommunikation von Schauinsland-Reisen, den Fachleuten vom Marketing-Club Duisburg-Niederrhein im Landschaftspark Nord in Duisburg. Foto: Petra Grünendahl.
Der Marketing-Club Duisburg-Niederrhein
Die regionale Berufsstandesorganisation wurde 2009 gegründet und ist als Mitglied im Deutschen Marketing Verband einer von 65 Clubs deutschlandweit. Der Marketing-Club ist der Weiterbildung seiner Mitglieder ebenso verpflichtet wie der Schaffung einer Kommunikationsplattform. Fast jeden Monat trifft sich der Marketing-Club Duisburg-Niederrhein zu überwiegend fachlich orientierten Besichtigungen oder Vorträgen in der ganzen Region. Informationen zu Themen, Veranstaltungen und Kontakten gibt es auf der Homepage des Clubs. Wer im Marketing tätig ist und sich für eine Mitgliedschaft im Marketing-Club interessiert, kann bei solchen Gelegenheiten erste Kontakte knüpfen: Netzwerken lässt sich im Anschluss an den fachlichen Teil nämlich ganz hervorragend. Und natürlich lassen sich die fachlichen Fragen mit den jeweiligen Referenten in Einzelgesprächen noch vertiefen.
© 2017 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
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Verschlagwortet mit Guinness World Records, Landschaftspark Nord, Marketing-Club Duisburg-Niederrhein, Michael Jacobi Leiter Unternehmenskommunikation, Sandburg Weltrekord, Schauinsland-Reisen GmbH
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Antikriegstag 2017 des DGB Niederrhein in Duisburg: 50 Jahre Friedensdorf Oberhausen
“Kein Grund zum Feiern, dass es uns seit 50 Jahren geben muss“
Von Petra Grünendahl

Angelika Wagner (l.), Geschäftsführerin des DGB Region Niederrhein, ehrte das Friedensdorf International, vertreten durch Rebecca Wagner (m.) und Franziska Nolte (r.) vom Bildungswerk. Foto: Petra Grünendajhl.
Über 40 Jahre Tradition hat die Gedenkveranstaltung, die der DGB im Rathaus Duisburg alljährlich zum Antikriegstag am 1. September nutzt, sich gegen Krieg und Faschismus und für ein friedliches Miteinander zu positionieren. Unter dem Motto „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ greift der DGB Niederrhein hierfür immer wieder Themen auf, die den Irrweg Faschismus anprangern oder die negativen Auswirkungen von Krieg verdeutlichen, denn „Erinnern hilft vorbeugen“, so Angelika Wagner, Geschäftsführerin des DGB Region Niederrhein. Deutschland und Europa müssten eine friedenssichernde Politik betreiben und unterstützen, mahnte sie, und: „Konflikte lassen sich nicht mit Waffen lösen.“ Immerhin 226 gewaltsam ausgetragene Konflikte hatte er allein für 2016 ausgemacht, teilte Bürgermeister Manfred Osenger in seinem Grußwort mit.
Friedensdorf International: Drei Standbeine

Bei der Kranzniedelegung am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus (v. l.): Franziska Nolte, Rebecca Wenzel, Angelika Wagner und Bürgermeister Manfred Osenger. Foto: Petra Grünendahl.

Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus vor dem Rathaus. Foto: Petra Grünendahl.
Musikalisch begleitet die Veranstaltung traditionell der Statt Chor. Im Anschluss legten der DGB und die Stadt am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus am Rathaus auf dem Burgplatz Kränze nieder.
Friedensdorf International e. V.
Siehe auch Wikipedia-Eintrag …
© 2017 Petra Grünendahl
(Text und Fotos)
Veröffentlicht unter Duisburg, Panorama, Politik
Verschlagwortet mit Angelika Wagner, Antikriegstag, DGB Niederrhein, Erinnern hilft vorbeugen, Franziska Nolte, Friedensdorf Internation e. V. Oberhausen, Manfred Osenger, Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!, Rebecca Wenzel, Statt Chor
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Duisburg will mit Fördermitteln Problemimmobilien vom Markt nehmen
Sören Link: „Wir wollen verhindern, dass kriminelle Strukturen von Zuwanderung profitieren“
Von Petra Grünendahl

Stellten die Absicht der Stadt zum Ankauf von Problemimmobilien vor (v. l.): Arne Lorz (Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement), Gebag-Chef Bernd Wormeyer, Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum und Oberbürgermeister Sören Link. Foto: Petra Grünendahl.
Die ehemalige Landesregierung NRW hatte das Modellprojekt zum Ankauf von Problemimmobilien gestartet. Ziel des Projektes ist es, in den Großstädten, die aufgrund des EU-Freizügigkeitsrechts eine besondere Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien haben (neben Duisburg sind dies insbesondere Gelsenkirchen und Dortmund), unbewohnbaren Wohnraum vom Markt zu nehmen. Duisburg hat insgesamt Fördermittel in Höhe von 7,5 Millionen Euro beantragt. Das Projekt soll gemeinsam mit der Gebag umgesetzt werden. Im Vorgriff auf den in Aussicht gestellten Förderbescheid hat die Gebag nun das erste Haus in Marxloh erworben: „Da die Mittel zugesagt wurden, können wir schon mal anfangen“, freute sich Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum. Eine Untersuchung der Bausubstand stehe noch aus, so Wortmeyer, – und damit die Entscheidung, was mit dem Haus nun geschehen solle: Lohnt sich eine Sanierung? Oder wird es abgerissen?
Strategie gegen kriminelle Strukturen und zur Aufwertung des Wohnumfeldes
Problemimmobilien identifizieren
„Schrottimmobilien sind eine Gefahr für Bewohner und Nachbarn. Wir haben in den letzten Monaten gezeigt, dass wir so etwas nicht tolerieren. Überall dort, wo es uns möglich ist, nehmen wir solche Häuser vom Markt. Wir haben im Rahmen des Projektes vor allem leerstehende Objekte im Blick. Mit der Unterstützung der Gebag werden diese Häuser entweder saniert oder abgerissen“, sagte Oberbürgermeister Link. Die Liste der Problemimmobilien sei flexibel, sie werde immer wieder aktualisiert: Bei den Überprüfungen werden sehr häufig mangelhafte Elektrik, bauliche Mängel, Feuchtigkeit, Schimmelbildung, Glasbruch, mangelhafte sanitäre Anlagen, beschädigte Haustüren, defekte und / oder nicht vorhandene Klingelanlagen bzw. Briefkastenanlagen vorgefunden, hinzu kommt ein häufig sehr hoher Grad an Vermüllung und in der Folge Schädlingsbefall. Auch der Brandschutz ist oftmals zu bemängeln (kein zweiter Rettungsweg, Brandlasten in den Fluren, keine feuerfesten Türen). Aktuell stehen inklusive der bereits von der Task Force Problemimmobilien für unbewohnbar erklärten Häuser noch 53 auf der Liste. Seit Herbst letzten Jahres wurden 23 Häuser begutachtet, davon 20 komplett geschlossen, zwei teilweise und eins nicht geschlossen. „Oft reicht es schon aus, wenn man einzelne Häuser einer Straße vom Markt nimmt, um ganze Straßenzüge vor dem Abrutschen zu bewahren. Die einfache Herrichtung als Grünfläche verbessert deutlich den Wohnwert in der betroffenen Straße“, ergänzte der Stadtentwicklungsdezernent.
© 2017 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Petra Grünendahl (1), Expofair / Nicole Gerber (2)
Veröffentlicht unter Duisburg, Panorama, Politik
Verschlagwortet mit EU-Zuwanderung, Fördergelder, Gebag, Südosteuropa, Schrottimmobilien, Stadtentwicklung, Task Force Problemimmobilien, Wohnumfeldverbesserung
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Tag des offenen Denkmals am 10. September: Stadt Duisburg stellt das Programm vor
Wahrzeichen von „Macht und Pracht“ öffnen ihre Pforten
Von Petra Grünendahl

Stellten das Programm zum Tag des offenen Denkmals im Gewerkensaal vor (v. l.): Michael Clarke (Besucherguide TKSE, Regionalverband Ruhr / Route Industriekultur), Theresa Junk (Pressesprecherin TKSE), Carsten Tum (Beigeordneter für Stadtentwicklung), Petra Kastner (Untere Denkmalbehörde), Jörg Weißmann (Vorsitzender des Heimatvereins Hamborn e. V.) und Anja Geer (Leiterin Amt für Baurecht und Baubearbeitung). Foto: Petra Grünendahl.
14 Denkmäler zu besichtigen

Gewerkschaft Deutscher Kaiser, Hütte Bruckhausen: Verwaltungsgebäude mit Anbau, um 1917. Foto: TKSE.

Die alte Hauptverwaltung von Thyssen (Hütte Bruckhausen, davor Gewerkschaft Deutscher Kaiser) heute. Foto: Petra Grünendahl.
Teils sind Anmeldungen im Vorfeld nötig (siehe Links zum Besucherprogramm unten): Man sollte sich aber auch nach Überschreiten des Termins nicht vom Nachfragen abhalten lassen. Wenn die Teilnehmerlisten noch nicht voll sind, findet sich immer ein Plätzchen.
*) Gewerke sind die Anteilseigner einer bergrechtlichen Gewerkschaft
Weiterführende Informationen:
- Flyer der Stadt Duisburg: https://www2.duisburg.de/micro2/pbv/denkmalpflege/denkmalpflege/102010100000301971.php
- Besucherprogramm: https://tag-des-offenen-denkmals.de/laender/nw/kreisfrei/12058/
- Das Besucherprogramm als pdf zum Download: https://tag-des-offenen-denkmals.de/pdfs/2017/stadt/Duisburg_NW_Programm_Tag_des_offenen_Denkmals_2017.pdf
© 2017 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Petra Grünendahl (2), thyssenkrupp Steel Europe (2)
Veröffentlicht unter Duisburg, Kultur, Panorama
Verschlagwortet mit Denkmalförderung, Gewerkschaft Deutscher Kaiser, Heimatverein Hamborn e. V., Macht und Pracht, Rheinpreußensiedlung, Tag des offenen Denkmals 2017, Thyssen Hauptverwaltung, ThyssenKrupp Steel Europe
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