Kein Geld? Trotzdem handeln mit Visionen!
„Wir müssen weg von der Zuschauerdemokratie hin zu einer Bürgerbeteiligung“, eröffnete Moderator Franz Tews die Pressekonferenz. Bürgerbeteiligung bestehe aber auch darin, „die Bürger mitzunehmen statt ihnen nur Vorschriften zu machen und vor vollendete Tatsachen zu stellen.“ Einhellige Meinung: Größenwahn und Leuchtturmprojekte laufen an den Menschen hier vorbei und dienen damit auch nicht unserer Stadt. Für die Zukunft der Stadt müssten sich aber die Bürger selber mehr einbringen und engagieren. Auch ohne (viel) Geld lässt sich vieles anstoßen und verändern. „Wir müssen das Denken verändern“, so Prof. Roland Günter, Initiator der Ideenwerkstatt.

Dieser „Ideenwerkstatt“ gehören Persönlichkeiten an, die sich über die Zukunft Duisburgs Gedanken gemacht und einen Aufruf, das „Duisburger Manifest“, formuliert haben. Neben Prof. Roland Günter waren dies Alt-OB Josef Krings, Michael Rubinstein, Geschäftsführer der jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen, Michael Lefknecht, Umweltmediziner (und praktizierender Hausarzt in Marxloh), Armin Schneider, Superintendent der Evangelischen Kirche sowie Theo Steegmann für die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“.
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© 2012 Petra Grünendahl (Text und Foto)
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