Die Macht der Liebe siegt
über die eiskalte PrinzessinVon Petra Grünendahl

Bogdan Baciu (Ping), Linda Watson (Turandot), Florian Simson (Pang), Cornel Frey (Pong). Foto: Hans Jörg
Michel.
Stolz der unberührten Reinheit

Linda Watson (Turandot), Brigitta Kele (Liù ), Bogdan Baciu (Ping), Florian Simson (Pang), Cornel Frey (Pong),
Statisterie. Foto: Hans Jörg Michel.
Die kalte Herrscherin Turandot will mit ihrer Rätselprobe ihre Ahnin Lou-Ling rächen, die einst von einem Fremden missbraucht und umgebracht worden war. Niemandem soll es gelingen, sie, Turandot, zu bezwingen, ihren „Stolz der unberührten Reinheit“ besingend, die sie hochhält und der sie alles opfert. Letztendlich gewinnt Kalaf die Prinzessin, ohne sie besiegt zu haben. Erst dann verrät er seinen Namen, den Turandot zuvor mit Gewalt und Folter herauszubekommen versucht hat, und führt sie als seine Braut heim.
Deutsche Oper am Rhein in China

Vorne: Zoran Todorovich (Kalaf). im Hintergrund: Florian Simson (Pang), Bogdan Baciu (Ping), Cornel Frey (Pong). Foto: Hans Jörg Michel.
Leitung von Axel Kober, Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein. „Turandot“ entstand als Koproduktion mit dem National Kaohsiung Center for the Arts (Weiwuying), das in der Hafenmetropole Kaohsiung im Süden Taiwans als hochmodernes Kulturzentrum für mehr als 6.000 Opern-, Theater- und Konzertbesucher entsteht und 2017 mit der „Turandot“-Produktion der Deutschen Oper am Rhein eröffnet wird. Für die „chinesische“ Inszenierung der italienischen Oper zeichnet Regisseur Huan-Hsiung Li mit seinem Team verantwortlich: das Bühnenbild entwarf Jo-Shan Liang, die Kostüme Hsuan-Wu Lai und das Video/Media-Design Jun-Jieh Wang. Das Licht-Design lag in den bewährten Händen von Volker Weinhart. Puccinis großartige Chorszenen meisterten bravourös Chor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein unter der Leitung von Gerhard Michalski und der Kinderchor am Rhein unter der Leitung von Sabina López Miguez.
Ein kleiner Vorgeschmack:
Weitere Termine im Theater Duisburg:
Mi | 9. Dezember 2015 | 19:30 Uhr,
Sa | 12. Dezember 2015 | 19:30 Uhr,
Do | 17. Dezember 2015 | 19:30 Uhr,
So | 20. Dezember 2015 | 18:30 Uhr und
Sa | 26. Dezember 2015 | 18:30 Uhr.
Karten gibt es im Opernshop, der sich zur Zeit im Theater Duisburg in der Kassenhalle befindet (Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10 – 18.30 Uhr, Sa 10 bis 18 Uhr), oder unter Telefon 0203 / 9407777. Die Theaterkasse öffnet 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Eine halbe Stunde vor Beginn gibt es eine Einführung im Opernfoyer, die einen kurzen Überblick in die Oper, ihre Handlung und ihre Entstehung gibt. Tickets kosten zwischen 20,30 und 70,30 Euro. Für die fünf Restvorstellungen gab es (Stand zur Premiere) allerdings nur noch 300 Restkarten. Einzelne Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Möglichkeiten für Ermäßigungen bei den Ticketpreisen findet man hier.
© 2015 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Hans Jörg Michel, Mannheim / Deutsche Oper am Rhein
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