Obst- und Hochzeitswiese, der alte Klostergarten und der barocke TerrassengartenVon Petra Grünendahl
Zur Landesgartenschau in Kamp-Lintfort gehört auch das „Kamper Gartenreich“, die Gärten ehemaligen Zisterzienserabtei Kamp (Kloster Kamp). Das 5 Hektar große Areal ist über einen Wandelweg mit dem Laga-Hauptgelände am Zechenpark (25 Hektar) verbunden: Dieser Wandelweg bietet weitere 10 Hektar mit Rad- und Fußweg, die für die Landesgartenschau gestaltet, aber im Gegensatz Kamper Gartenreich oder dem Zechenpark öffentlich zugänglich sind. Auch am Kamper Gartenreich gibt es eine Kasse (neben der am Haupteingang zum Zechenpark), so dass man seine Laga-Tour, so man noch keine Eintrittskarte hat (Tickets gibt es auch online), sogar hier starten kann. Von den Streuobstwiesen mit der Hochzeitswiese und dem Haus der Imker erstreckt sich das Areal über den rekonstruierten Alten Klostergarten und die neu angelegten Paradiesgärten (hier kann man auch einen Blick auf den Weinberg werfen) bis hin zum barocken Terrassengarten. Dort gibt es im Café Orangerie neben einem gastronomischen auch immer wieder ein kulturelles Angebot.
Die offenen Gästeführungen (im Zechenpark sowie im Kamper Gartenreich) sind wegen der guten Resonanz bis Ende August verlängert worden. Die einstündigen Rundgänge kosten fünf Euro pro Person. Eine schriftliche Anmeldung (eMail) ist im Vorfeld nötig. Mehr Informationen gibt es hier: https://kamp-lintfort2020.de/aktuelles-2/aktuelles/details/223.
Die Laga 2020 in Zahlen

Erinnerungen an 100 Jahre Steinkohlenbergbau (1912 – 2012) in der Kamp-Lintforter Innenstadt. Foto: Petra Grünendahl.
Der Laga-Geländeplan gibt es als pdf zum Download.
Mehr Informationen gibt es hier: https://www.kamp-lintfort2020.de/
Impressionen aus dem Kamper Gartenreich. Fotos: Petra Grünendahl
Besucher müssen sich an die folgenden Regeln halten, damit die Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 geöffnet bleiben kann und es nicht zu weiteren Einschränkungen oder gar zur Schließung der Landesgartenschau kommt. Gäste werden freundlich und bestimmt durch Service- und Ordnerkräfte auf diese Regeln hingewiesen:
- Überall im Park gilt ein Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern (Besucher können alleine, zu zweit oder als Besuchergruppe von maximal 20 Personen spazieren gehen oder Sport treiben).
- Bei Erholungspausen auf Wiesen und Freiflächen gilt ein Mindestabstand von 5 Metern zu anderen Besuchern/Besuchergruppen, as Picknicken ist mit Corona-Abstand auf den Wiesenflächen erlaubt.
- Die Gastronomie-Standorte sind alle geöffnet. Auch hier gelten die jeweiligen Coronaschutzverordnungen mit Abstandsregelnn, Maskenpflicht und Aufnahme der Kontaktdaten.
- In geschlossenen Räumen / Pavillons gibt es Besucherobergrenzen laut der jeweiligen Beschilderung. In der Blumenhalle dürften sich gleichzeitig bis zu 75 Gäste aufhalten. Für das Infozentrum Stadt und Bergbau (Lehrstollen) gilt eine Obergrenze von 7 Personen.
- In allen geschlossenen Räumen / Pavillons, in der Blumenhalle, an den Pagoden des Gärtnermarkts und im Shuttlebus ist das Tragen eines Mund-/Nasen-Schutzes Pflicht.
- Abgesperrte Bereiche dürfen nicht betreten werden, Wegemarkierungen und Einbahnstraßenregelungen (z. B. im Streichelzoo KALISTO (Kamp-Lintforter Spiel- und Tieroase), der Blumenhalle oder dem Aussichtsturm) müssen befolgt werden.

Der Blaumännchen-Pütt im Zechenpark auf der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020. Foto: Petra Grünendahl.
© 2020 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
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