Mit dem Titel „Stadt, Land und Schaller sollen helfen“ stellt Alfons Winterseel in der WAZ den neugegründeten Verein „Betroffenen Initiative LoPa 2010“ vor. Dieser Verein möchte u. a. eine Stiftung gründen. Finanziell sollten Stadt, Land und Veranstalter dafür den Grundstock legen, so Dirk Schales von BI Lopa2010 e. V. Nun ist es aber ausgerechnet Schales, der im Vorstand des gemeinnützigen Vereins „Never Forget den Opfern der Loveparade“ als 2. Vorsitzender mit dafür verantwortlich sein soll, dass der Verein durch Dritte liquidiert werden musste. Gerüchten folgend wurde über Unregelmäßigkeiten gemunkelt.

Der Kommentar
Nun erstaunt diese Veranstaltung, werden doch die Betroffenen durch die Loveparade Selbsthilfe e.V. seit Jahren in Zusammenarbeit mit der Kanzlei Baum und Reiter in Düsseldorf betreut. Schnelle Hilfe forderte Julius F. Reiter q für seine 76 Mandanten, die allesamt Opfer der Loveparade 2010 sind. Man könnte den Eindruck gewinnen, Schales und Co. versuchen sich nach Jahren an dieses Thema zu hängen, allein, um in die Medien zu kommen.
Bekannt wurde Dirk Schales als 2. Vorsitzender in Konni Hendrix’ berüchtigtem Lopa-Verein “Never Forget den Opfern der Loveparade”. Never Forget ging pleite und wurde liquidiert. Auch dort wurden Spenden eingenommen. Ob man Schales und Co. in einer Stiftung wieder die Möglichkeit geben sollte, an die Spendentröge zu kommen, möchte ich für mich verneinen. Man nimmt ihnen zudem ihre Berufsbetroffenheit kaum mehr ab.
WAZ-Zensur – siehe dazu:
https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/stadt-land-und-schaller-sollen-helfen-id8352559.html
oder auch:
https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/kritik-an-der-notfallseelsorge-aimp-id8354426.html
© 2013 Jürgen Rohn
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