Mit dem Etat 2024 Zukunft gestaltenVon Petra Grünendahl
Die Genehmigung des Jahresabschlusses 2022 und der Verwendung der Überschüsse war schnell einstimmig beschlossen und abgehakt. Dann ging es in die Beratung zur Verabschiedung des Haushalts für 2024. Zum Schlagabtausch nutzten die Fraktionsvorsitzenden ihre Etatreden, die die Debatten zum neuen Haushalt einleiteten. „Wir wollen in die Zukunft investieren und Spielräume für ein zukunftsfähiges Duisburg nutzen“, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Bruno Sagurna. Seine Partei würde deswegen auch nur den „eigenen“ Anträgen zustimmen, die sie gemeinsam mit GroKo-Partner CDU auf die Tagesordnung gebracht hatte. „Als Folge unseres guten Wirtschaftens können wir den Bürgern nun etwas zurück geben“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Mahlberg im Hinblick auf (gemeinsam) beantragte Steuer- und Gebührensenkungen. „Wir haben immer gesagt: Konsolidierung ist wichtig, um handlungsfähig zu werden. Damit haben wir unsere haushalterische Souveränität zurück gewonnen und können nun Spielräume nutzen“, so Ratsherr Mahlberg. Und: „Wir müssen Anreize für Unternehmen schaffen, sich hier anzusiedeln oder hier zu bleiben. Wir investieren in Zukunft und geben Impulse.“ Aber er warnte auch: „Wir haben aber nach den Abbau von 1 Mrd. Verbindlichkeiten immer noch 850 Mio. Euro Kassenkredite laufen und müssen dazu auf Lösung der Altschulden drängen.“ Vieles sei dadurch entstanden, dass der Bund den Kommunen Ausgaben aufgedrückt, aber nicht auskömmlich gegenfinanziert habe. Damit sieht der CDU-Fraktionschef auch neben dem Land auch den Bund in der Verantwortung.
Oberbürgermeister Sören Link zu den Beschlüssen der Ratssitzung
© 2023 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Petra Grünendahl
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