Besucher erlebten Produktion von ProzessverdichternVon Petra Grünendahl
„Wir stellen hier Unikate her, maximal Kleinserien eines Modells“, erklärte Detlef Zellmer, Betriebsleiter Zusammenbau am Siemens-Standort in Duisburg-Hochfeld. Zellmer führte zur Langen Nacht der Industrie Interessierte durch die Produktion. Siemens entwickelt in Hochfeld rotatorische Verdichter zugeschnitten auf die Anforderung von Kunden weltweit (tailor-made). Detlef Zellmer erklärte grob die Funktionsweise der Maschinen an den verschiedenen Station der Produktion, die sich in einem großen Hallenkomplex mit sieben Hallenschiffen befindet. „Wir produzieren im Drei-Schicht-Betrieb mit 680 Mitarbeitern. Neben Entwicklung und Vertrieb für Prozessverdichter sind hier am Standort auch andere Bereiche der Siemens AG angesiedelt“, erzählte Zellmer. Insgesamt arbeiten fast 2.800 Mitarbeiter bei Siemens in Hochfeld.

80 Meter lang, 40 Meter breit und 35 Meter hoch: Das Mega-Testzentrum am Siemens-Standort in Duisburg-Hochfeld. Hier erlebten die Gäste die Montage und Erprobung großer Verdichterstränge mit bis zu 700 Tonnen Gesamtgewicht. Foto: Siemens AG.
Siemens fördert den Nachwuchs

Ein weiteres Highlight der Tour war der Digitalisierungs-Show-Room des Werks, der Einblicke in sämtliche Herstellungsprozesse gibt und die starke Vernetzung der Produktionsbereiche aufzeigt. Der Raum ist für Mitarbeiter, Besucher und Kunden zugänglich und erst im Dezember vergangenen Jahres eröffnet worden. Foto: Foto: Siemens AG.
Hochfeld: Ein Standort mit Geschichte

Siemens an der Werthauser Straße in Hochfeld am alten Standort der DEMAG. Foto: HI1948 / Wikipedia (CC-BY-SA-3.0).
Siemens öffnete Werkstore in Dusiburg, Mülheim und Krefeld
Erhard Eder, Standortleiter bei Siemens in Mülheim, freute sich über den großen Zuspruch aus der Nachbarschaft: „Die Veranstaltung ermöglicht interessierten Bürgern, Talenten und potenziellen Bewerbern, ein realistisches Bild von Siemens zu erlangen. Der direkte Blick hinter die Kulissen schafft Transparenz und sorgt für Akzeptanz in der Umgebung: Eine vorbildliche Initiative“, freute sich Eder. Der Siemens Standort Mülheim zeigte bei der rund eineinhalbstündigen Werksbesichtigung die Fertigung von Dampfturbinen und Generatoren.

80 Meter lang, 40 Meter breit und 35 Meter hoch: Das Mega-Testzentrum am Siemens-Standort in Duisburg-Hochfeld. Hier erlebten die Gäste die Montage und Erprobung großer Verdichterstränge mit bis zu 700 Tonnen Gesamtgewicht. Foto: Siemens AG.
Mit der Veranstaltungsreihe „Lange Nacht der Industrie“ möchte der „Zukunft durch Industrie e.V.“ als regionale Allianz für Industrie und Nachhaltigkeit die moderne und zukunftsfähige Industrie in der Region Rhein-Ruhr bekannter machen. Seit 2011 beteiligt sich Siemens nun an der Initiative des Verbands „Zukunft durch Industrie e.V.“. Mitgetragen wird die Initiative von den fünf Industrie- und Handelskammern der Region und den Unternehmerverbänden im Regierungsbezirk Düsseldorf.
Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit 170 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist weltweit aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter effizienter Stromerzeugungs- und Stromübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit seiner börsennotierten Tochtergesellschaft Siemens Healthineers AG ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2017, das am 30. September 2017 endete, erzielte Siemens einen Umsatz von 83,0 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 6,2 Milliarden Euro. Ende September 2017 hatte das Unternehmen weltweit rund 377.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com.
© 2018 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Siemens AG (6) bzw. HI1948 / Wikipedia CC-BY-SA-3.0 (1)
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