Frischer Wind: Gelsenkirchener Swingfoniker unterstützten ThyssenKrupp-Chor bei weihnachtlicher Weltreise
Die andächtige, die stille Weihnacht ist deutsche Tradition. Weihnachten kann aber auch ganz anders: Swingend und freudig. Hier hatte Peter Stockschläder als Programmverantwortlicher nicht nur freie Hand, sondern auch ein glückliches Händchen, als er zu seinem eher traditionell ausgerichteten Werkschor (Männerchor) einen zweiten (gemischten) Chor für das Weihnachtsprogramm verpflichtete.

Die Akteure begeisterten die Zuschauer mit einem hochklassigen, abwechslungsreichen Programm: Vom klassischen deutschen Weihnachtsliedgut über die klassischen Weihnachtslieder großer Komponisten und in ihrer Andächtigkeit und Ruhe zum klassischen Weihnachten passenden Liedern bis hin zu modernen amerikanischen oder französischen Weihnachtsliedern. Von ruhiger Weihnacht bis Swinging Christmas – und das auch musikalisch abwechslungsreich dargeboten. Natürlich durften die Highlights „Jerusalem“ und das gemeinsame „Oh du fröhliche“ zum Abschluss eines gelungen Konzertnachmittags nicht fehlen, mit dem das begeisterte Publikum in den Rest-Advent entlassen wurde.
Wurzeln bei Thyssen
Sowohl die Jubilaren-Vereinigung ThyssenKrupp als auch der ThyssenKrupp-Chor lehnen sich an den Unternehmensnamen an. Beide entstammen ursprünglich den Werken von Thyssen in Duisburg. Der Chor entstand 1999 als Zusammenschluss der Werkschöre Ruhrort/Meiderich (1871/77) und Hamborn (1906), bevor er dann nach der Fusion in ThyssenKrupp-Chor umbenannt wurde. Informationen zum ThyssenKrupp-Chor, Kontaktdaten und Probetermine findet man unter https://www.thyssenkrupp-chor-duisburg.de/.
Die Vereinigung der Jubilare entstand vor gut 100 Jahren in der August-Thyssen-Hütte, später Thyssen Stahl AG, bis zur heutigen ThyssenKrupp Steel Europe, deren Hauptsitz immer noch Duisburg ist. „Zu besten Zeiten gehörten etwa 15.000 Jubilare dem Verein an“, erzählte Friedhelm Wiemes, der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Jubilare – das war zu Zeiten, als die Stahlindustrie in Duisburg noch einige Zehntausend Arbeitskräfte mehr brauchte. Heute hat der Verein immerhin noch gut 8.000 Mitglieder, die mindestens ihre 25jährige Betriebszugehörigkeit bei Thyssen oder ThyssenKrupp in Duisburg feiern durften. 111 Mitglieder kamen in diesem Jahr neu dazu.
© 2013 Petra Grünendahl (Text und Fotos)
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